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Teures

Teures Taxi Taxifahren in Prag kann teuer werden. Wie dreist zum Teil in der Innenstadt abkassiert wird, dokumentiert der Journalist Janek Rubes seit mehr als einem halben Jahr in der Internetserie "Prag vs. Prachy" (Prag gegen das Geld). Nach langem Zögern will die Stadt nun rigider vorgehen. Ob allerdings wirklich die richtigen Maßnahmen gegen die Betrüger ergriffen werden, stellt Rubes in Frage. Taxifahrer sollen in diesem Sommer eine erneute Prüfung über ihre Kenntnisse ablegen. Nac
Taxifahren in Prag kann teuer werden. Wie dreist zum Teil in der Innenstadt abkassiert wird, dokumentiert der Journalist Janek Rubes seit mehr als einem halben Jahr in der Internetserie "Prag vs. Prachy" (Prag gegen das Geld). Nach langem Zögern will die Stadt nun rigider vorgehen. Ob allerdings wirklich die richtigen Maßnahmen gegen die Betrüger ergriffen werden, stellt Rubes in Frage. Taxifahrer sollen in diesem Sommer eine erneute Prüfung über ihre Kenntnisse ablegen. Nach den Protesten hat der Magistrat aber wieder einen Rückzieher gemacht. Oberbürgermeisterin Adriana Krnácová sagt jedoch: "Prag kann sich nicht von ein paar Taxifahrern terrorisieren lassen, die live in die Kamera sagen, dass sie keine Steuern zahlen und dass sie Straftaten begehen."

Prager Pedalritter

In den meisten europäischen Großstädten haben sich Leihstationen für Fahrräder schon durchgesetzt. Prag allerdings war lange eine Ausnahme. Seit zwei Jahren gibt es aber auch hier ein System für Bike-Sharing. Dahinter steckt aber kein Unternehmen, sondern eine gemeinnützige Organisation, Rekola. Mitbegründer Vít Ježek ist selbst passionierter Radfahrer. Auf seinen Touren bis nach Istanbul oder Paris sind ihm die Fahrradstationen aufgefallen. In Prag gibt es allerdings keine Stationen, sondern eine App. Damit können Mitglieder herausfinden, wo sich das nächste Fahrrad befindet. Dann bekommen sie einen Code für das Zahlenschloss und können es sich ausleihen. Sie setzen sich aufs Fahrrad, fahren wohin sie wollen und schließen das Fahrrad wieder irgendwo ab.

Lockere Sohlen

Die tschechische Armee muss wegen eines Materialfehlers rund 150 Paar Militärstiefel austauschen. Wie der Tschechische Rundfunk in seinen Inlandssendungen berichtete, hatten sich bei vielen der neuen Stiefel während einer Armeeübung die Sohlen gelöst. Laut dem tschechischen Generalstab sind die Schuhe Auslaufmodelle. Daher würde durch den nun erzwungenen Austausch kaum Schaden entstehen.

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