Tempo runter

Tempo runter Jetzt mal langsam: Auf zwei Dritteln aller Straßen in Nürnberg dürfen Autos nicht schneller als 30 Stundenkilometer unterwegs sein? Kein Wunder, dass man vor lauter Schildern die fränkische Welt nicht mehr sieht. Wäre es da nicht billiger und durchsichtiger, in der Stadt generell 30 km/h zu erlauben und nur noch Tempo-50-Zonen zu beschildern? Frank Jülich , Leiter des Verkehrsplanungsamtes, ist skeptisch: Die Gründe gegen die 30er-Regelung sind psychologischer Natur. Auch wenn keine
Jetzt mal langsam: Auf zwei Dritteln aller Straßen in Nürnberg dürfen Autos nicht schneller als 30 Stundenkilometer unterwegs sein? Kein Wunder, dass man vor lauter Schildern die fränkische Welt nicht mehr sieht. Wäre es da nicht billiger und durchsichtiger, in der Stadt generell 30 km/h zu erlauben und nur noch Tempo-50-Zonen zu beschildern? Frank Jülich , Leiter des Verkehrsplanungsamtes, ist skeptisch: Die Gründe gegen die 30er-Regelung sind psychologischer Natur. Auch wenn keiner mehr an bestimmten Stellen langsamer fahren müsste, würden Autofahrer auf die Barrikaden gehen. (gük)

Diebstahl runter

Gemeinhin denkt man ja, junge Leute würden immer krimineller werden. Doch das Gegenteil ist der Fall. Erfolgsgeschichten kann Harald Fritz sogar von Intensivtätern erzählen. Etwa 80 davon begleiten der Chef des Kommissariats und seine Kollegen. Vielen gelingt eine positive Wende. Im vergangenen Jahr hatte die Nürnberger Polizei mit knapp 4200 Tatverdächtigen zu tun, die jünger als 21 Jahre alt waren. Das sind fast sieben Prozent weniger als 2013 und über 1000 junge Verdächtige weniger als 2010. Warum seit 2007 immer weniger geraubt, gestohlen und geschlagen wird? Die Prävention habe sich verbessert, so Kripochef Peter Pezolt - und: die Erziehung. (gük)

Sperrzeit runter

Als Vorbild dient München. Dort durften 2014 die Wirte samstags und sonntags bis 24 Uhr Bier und anderes im Freien servieren. Diesen Versuch wünscht sich CSU-Fraktionschef Sebastian Brehm auch für Nürnberg. Aus Sicht des Ordnungsamtes ist es jedoch unnötig, die Sperrzeit für Biergärten während der Sommermonate zu verkürzen. Bisherige Regelungen erlauben es schon jetzt - auf Antrag - längere Schankzeiten zu genehmigen. Doch Brehm lässt nicht locker. "Nürnberg soll urbaner werden", sagt er. Und: "Die Stadt würde an großstädtischem Flair gewinnen!" (gük)
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