Tempolimit wegen Blow-ups
Hitze-Splitter

Mit den heißen Temperaturen steigt auch das Risiko von gefährlichen Rissen und Abplatzungen auf den Straßen - sogenannten Blow-ups. "Ab einer Temperatur von 28 Grad wird zunächst gewarnt; sind mehr als 30 Grad angekündigt, gilt im nächsten Schritt ein Tempolimit von 80 Stundenkilometern", erklärte der Sprecher der Autobahndirektion Südbayern am Freitag in München. "Insgesamt ist in Südbayern seit Donnerstag auf 160 Kilometern das Tempo gedrosselt - hier handelt es sich noch um alte Betonstrecken." In Nordbayern gibt es kein Warnsystem. (dpa)

Ersatzzüge der Bahn

Auf den Ausfall von Klimaanlagen wegen der großen Hitze hat die Deutsche Bahn reagiert: Sie stellte für die besonders betroffene Linie Berlin-Amsterdam zwei Ersatzzüge bereit. Sie sollen eingesetzt werden, wenn die Luftkühlung in anderen IC auf der Strecke versagt, wie ein Sprecher am Freitag mitteilte. Außerdem wurden in Osnabrück Busse stationiert. Dort mussten am Donnerstag mehrere Hundert Fahrgäste in nachfolgende Züge umsteigen, weil in ihren Zügen die Klimaanlage ausgefallen war. (dpa)

Aufruf: Straßenbäume gießen

Wegen der großen Hitze hat das Bundesamt für Naturschutz (BfN) die Bürger aufgerufen, Straßenbäume zu wässern. "Wenn es möglich ist, gießen Sie bitte jeden Tag zwei bis drei Eimer Wasser an den Stammfuß der Straßenbäume", sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel laut Mitteilung am Freitag in Bonn. Durch die Versiegelung sei eine ausreichende Wasserversorgung ein Problem. (dpa)
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