Teurer ist der Brunnen

Nicht schön: Der Schöne Brunnen ist maroder als befürchtet. Die Sanierung gestaltet sich aufwendiger als zunächst gedacht. Dabei fing alles mit zwei kleinen Wunschringen an. Zu viele Menschen hatten daran gedreht. Die Sehnsucht hat sie zerschlissen. Auch die Gitterumzäunung war rostig geworden. Die Kosten wurden auf 50 000 Euro beziffert. Doch aus kleinen Ausbesserungen ist nun eine Großsanierung geworden: Genauere Untersuchungen deckten Schäden in Höhe von bis zu einer Million Euro auf. Ins Innere kommt jetzt ein Stahlkorsett, um die Standfestigkeit zu garantieren. Bis Sommer 2016 will man mit der Sanierung fertig sein. Einen Lichtblick sieht Michael Hirschmann vom Hochbauamt: "Die Vergoldung ist noch top in Schuss!" (gük)

Täglich grüßt das Christkind

Wenn es nach ihm geht, soll das Christkind täglich eine Friedensbotschaft an die Welt senden. IHK-Chef Dirk von Vopelius wünscht sich, dass der menschliche Rauschgoldengel öfter mit ausgebreiteten Flügeln auf der Empore der Frauenkirche zu sehen ist und mahnende, warme Worte spricht. "Ein zwei- bis dreiminütiges Wort aus der Stadt der Menschenrechte, online übertragen, das wäre toll", meint Vopelius. Seine Idee stößt nicht unbedingt auf Gegenliebe. "Das Besondere des Auftritts mit dem Prolog zur Eröffnung des Christkindlesmarktes ginge verloren", betont Siegfried Zelnhefer , Leiter des Presseamtes. Und: Das Christkind hat im Advent rund 170 Termine zu stemmen - "für weitere Aufgaben sei da kaum Platz", sagt Zelnhefer. (gük)

Rabiater wird der Cluberer

Für einen Club-Fan ist das die Höchststrafe: mehrjähriges Stadionverbot. Doch der 22-Jährige FCN-Fanatiker hat sie echt verdient. Er soll einen Anhänger des FC Bayern gejagt und geschlagen haben. Außerdem nahm er ihm den Schal ab und warf einen Getränkekasten auf Polizisten. Schlimm ist, dass sich Thomas R. bereits beim Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern an Ausschreitungen beteiligt haben soll. Das Schöffengericht verurteilte den voll geständigen Mann nun wegen räuberischer Erpressung, Landfriedensbruch und versuchter Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten. Damit er bald wieder ins Stadion darf, hat Thomas R. mit einem Anti-Aggressionstraining begonnen - ob's hilft? (gük)
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