Tierische Tüten

Tierische Tüten Bellos tägliche Geschäfte sind mitunter ziemlich besch... In Nürnberg gibt es deshalb seit fünf Jahren zwei Mitarbeiter, die im Sommer mit Motorrollern in Parks nach tierischen Duftnoten Ausschau halten. Mit einem Rohr wird der Haufen direkt in einen Sammeltank gesaugt. Außerdem sollen nun Beutelspender-Paten eingesetzt werden, erzählt Barbara Wolfinger vom Bürgerinformationszentrum. Die freiwilligen Paten kontrollieren, ob genügend Tüten für die Hundebesitzer vorrätig sind und
Bellos tägliche Geschäfte sind mitunter ziemlich besch... In Nürnberg gibt es deshalb seit fünf Jahren zwei Mitarbeiter, die im Sommer mit Motorrollern in Parks nach tierischen Duftnoten Ausschau halten. Mit einem Rohr wird der Haufen direkt in einen Sammeltank gesaugt. Außerdem sollen nun Beutelspender-Paten eingesetzt werden, erzählt Barbara Wolfinger vom Bürgerinformationszentrum. Die freiwilligen Paten kontrollieren, ob genügend Tüten für die Hundebesitzer vorrätig sind und füllen sofort nach. Städtische Mitarbeiter wunderten sich nämlich, dass in einigen Bezirken bereits nach einem Tag die Behälter nachgefüllt werden müssen. Ihre Erklärung: Manche nutzen die kostenlosen Plastiktüten als billige Einfrierbeutel. Guten Appetit. (gük)

Ratlose Radler

Zweirad-Fans sind enttäuscht: Der Hauptmarkt ist weiterhin für sie tabu. ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger forderte im Rat die Verwaltung auf, "den Platz für Radler zu öffnen". Er biete genügend Raum für Fußgänger, Marktleute und eben Drahtesel. Ältere Bürger und auch der Behindertenrat befürchten ein erhöhtes Gefahrenpotenzial. Doch andere Orte belegen, dass ein gutes Miteinander möglich ist. Die letzte Verkehrszählung 2014 ergab, dass 1650 Radler innerhalb von 16 Stunden den Hauptmarkt überquerten. Der Bedarf sei also da. Und noch ein Argument für freie Fahrt hat Schrollinger in petto: Endlich würde damit außerdem die schmerzliche Unterbrechung des Radweges Paris-Prag behoben! (gük)

Feiernde Fluggäste

Am Flughafen heben künftig die Party-Freaks ab. Ein neuer "Eventpalast" soll das ganze Jahr über für Stimmung sorgen. Statt des anfänglich geplanten Zeltes bevorzugt die Agentur werk:b Events nun eine "große Lösung" in gehobener Ausführung. Neben Festen und Feiern jeder Art könnten auch kleine Fachmessen und Tagungen in der Nähe des Rollfeldes steigen. "In Nürnberg fehlen Räume mit ungewöhnlichen Charme für um die 500 Gäste", betont Geschäftsführer Christoph Dietz . Ein Vier-Jahres-Vertrag zeigt, dass die Idee auch den Airport beflügelt. Klar, versucht man doch schon länger - auch unabhängig vom Flugbetrieb - mit zusätzlichen Attraktionen mehr Besucher anzulocken. (gük)
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