"Tiger"

Erst seit dem Jahr 2010 ist der "Tiger" bei der Bundeswehr im Einsatz. Die Maschinen aus der Eurocopter Group ersetzen das Vorgängermodell Bo 105. Bei der Bundeswehr sind derzeit 24 "Tiger"-Helikopter im Einsatz. Laut Plan soll die Zahl auf 32 anwachsen. Der Stückpreis des High-Tech-Geräts liegt bei immerhin rund 40 Millionen Euro. Der "Tiger" gilt als europäisches Gegenstück zum amerikanischen Apache-Hubschrauber. Eingesetzt wird er vor allem zur Panzerabwehr - zuletzt unter anderem auch in Afghanistan.

Bewaffnet ist der Kampfhubschrauber unter anderem mit einem Maschinengewehr vom Kaliber 12,7 Millimeter, 70-mm-Raketen und Panzerabwehrlenkflugkörpern vom Typ Hot (Haut subsonique Optiquement). Bei letzterem gab es am 8. September beim Einsatz in der Oberpfalz ein Problem.

Stationiert sind die High-Tech-Maschinen beim Kampfhubschrauberregiment 36 "Kurhessen" im hessischen Fritzlar. Ursprünglich war auch das mittelfränkische Roth bei Nürnberg als Standort vorgesehen. Allerdings machte diesem Plan die Bundeswehrreform einen Strich durch die Rechnung. Das Hubschrauberregiment in Franken stand auf der Streichliste und ist inzwischen aufgelöst.
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