Tödliche Unfälle an Bahnübergängen

Freihung (dpa) - Ob mit oder ohne Schranken - Bahnübergänge sind gefährlich, wie der tödliche Unfall in Oberfranken jetzt wieder gezeigt hat.

Freihung. (dpa) Ob mit oder ohne Schranken - Bahnübergänge sind gefährlich, wie der tödliche Unfall in Oberfranken jetzt wieder gezeigt hat. Tödliche Unfälle in diesem Jahr:

September 2015: Fünf junge Männer sterben, als ein Regionalzug auf einem Bahnübergang bei Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) in ihr Auto rast. Nach Angaben der Ermittler waren die Halbschranken geschlossen.

Mai 2015: Als ein Gülletransporter bei Ibbenbüren bei Osnabrück einen Bahnübergang überquert, löst sich der Anhänger und bleibt auf den Gleisen stehen. Eine Regionalbahn rammt ihn. Bilanz: zwei Tote.

Mai 2015: Auf einem unbeschrankten Bahnübergang in Schleswig-Holstein rammt ein Regionalzug das Auto einer Familie aus Hamburg. Ein fünf Jahre alter Junge kommt ums Leben.

April 2015: Zwei 14 und 15 Jahre alte Schwestern sterben in Baden-Württemberg, als ein Regionalzug auf einem unbeschrankten Bahnübergang den Wagen ihrer Mutter erfasst.

Februar 2015: Mit einem technischen Defekt bleibt in Niedersachsen ein Traktor mit Gülle-Anhänger auf einem beschrankten Bahnübergang stehen. Ein Autozug rammt das Gespann, der Fahrer kommt ums Leben.

Januar 2015. Trotz geschlossener Halbschranken betritt in Rudolstadt (Thüringen) ein 62-Jähriger den Bahnübergang. Ein ICE überrollt und tötet ihn.