Top vorbereitet

Verkehrsunfall auf der B85 mit eingeklemmter Person: Wenn Meldungen dieser Art an die Feuerwehr gehen, müssen dort alle wissen, was die nächsten Handgriffe sind.

Zwei Gruppen legten jetzt ihr Leistungsabzeichen ab. Sie bildeten sich weiter und wissen jetzt, was sie bei Einsätzen zu tun haben: Fahrzeug, Gerät und Feuerwehrmann müssen top vorbereitet sein, um im Alarmfall beruhigt und sicher ausrücken zu können, sagte Kreisbrandinspektor (KBI) Hubert Blödt. Die Verantwortlichen der Wehr seien stets bestrebt, den Grundsatz "Übung macht den Meister" umzusetzen.

Gleicher Auftrag für alle

Als Gruppenführer fungierten die beiden Kommandanten Hubert Huger und Thomas Fasoldt. Beide hatten sich mit weiteren acht Aktiven im Zuge der Weiterbildung fit gemacht und den gleichen Auftrag erhalten: "Verkehrsunfall auf der B 85 mit eingeklemmter Person im Unfallfahrzeug." Beide meisterten gemeinsam mit ihrem jeweiligen Team die Aufga gut. Am Ende meldeten sie den Prüfern Blödt und Kreisbrandmeister Hubert Haller: "Person befreit und an den Rettungsdienst übergeben."

Handgriffe müssen sitzen

Die Gruppen bestanden die Prüfungen. Die Zeitvorgaben wurden eingehalten sowie Fragen und Aufgaben zur technischen Hilfeleistung von den Aktiven gelöst. Auch die Unfallstelle sei optimal abgesichert worden, hatten die Prüfer festgestellt. Die Handgriffe müssten sitzen, dies bringe Handlungssicherheit. Eine eventuelle Nervosität bei den Einsatz-Leuten falle dann weg, gaben Blödt und Haller weitere Tipps mit auf den Weg. Natürlich sei die Zusammenarbeit das A und O.

Bei der Abschlussbesprechung gab es Lob für alle. Blödt und Haller lobten beide Gruppen für eine "saubere Feuerwehr-Leistung in guter Zeit mit kaum Fehlern". Die Teams bestanden alle Tests mit Bravour.
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