Tote auf polnischer Studentenparty
Aus aller Welt

Bydgoszczy.(dpa) Die Zahl der Toten nach einer Massenpanik auf einer Studentenparty in Polen hat sich auf zwei erhöht. Ein 19 Jahre alter Bauwesenstudent sei im Krankenhaus seinen schweren Kopfverletzungen erlegen, berichtete der Nachrichtensender "TVN24" am Sonntag. Bei dem Unglück in Bydgoszczy war es in der Nacht zu Donnerstag in einem Verbindungsgang zu Gedränge gekommen. Eine 24 Jahre alte Studentin erstickte durch massiven Druck auf den Brustkorb, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Zwei junge Frauen sind weiter im Krankenhaus. Nach Angaben der Schulministerin gibt es Hinweise auf eine schlechte Vorbereitung der Veranstaltung, an der statt der erwarteten 700 mehr als 1200 Studierende teilnahmen.

Mehr als doppelt so viele Tote bei Hadsch

Istanbul.(dpa) Bei der Massenpanik während der diesjährigen Mekka-Pilgerfahrt Hadsch sind mehr als doppelt so viele Menschen ums Leben gekommen wie von Saudi-Arabien offiziell verkündet. Eine Zählung der Deutschen Presse-Agentur ergab, dass mehr als 1800 Menschen starben. Saudi-Arabien berichtete nach der Katastrophe von lediglich 769 Toten. Für die Zählung hat die dpa die Opferzahlen aus 28 Ländern zusammengefasst. Damit ist die Massenpanik die bislang schlimmste Katastrophe während des Hadsch. Die Opferzahlen stammen aus offiziellen Quellen oder Medien. Die meisten Opfer meldete der Iran mit 465 Toten.

Sohn unter U-Bahn gestoßen?

Hamburg.(dpa) Eine wohl psychisch kranke Frau soll ihren elf Jahre alten Sohn in Hamburg unter eine U-Bahn gestoßen haben. Der Junge habe einen Fuß verloren, hieß es von der Feuerwehr. Die Rettungsaktion am Sonntagnachmittag war dramatisch: Damit die Helfer zu dem Kind gelangen konnten, musste die Bahn zurückgeschoben werden. Die psychisch kranke Mutter sei vorläufig festgenommen worden und beim psychiatrischen Notdienst in Gewahrsam, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Gegen die Frau werde wegen des Verdachts einer versuchten Tötung ermittelt. Der U-Bahn-Verkehr auf der Linie U3 war unterbrochen.
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