Tourismus in Ostbayern zieht an
Aus der Region

Fürth/Weiden. (jum) Die Tourismusregionen Ostbayerns haben im ersten Halbjahr 2015 deutliche Zuwächse größtenteils über dem Landesdurchschnitt erzielt. Das teilte das Statistische Landesamt am Freitag mit. Demnach haben die Hotels und Gasthöfe im Oberpfälzer Wald 7,3 Prozent mehr Gäste empfangen als im Vorjahreszeitraum, die im Fichtelgebirge zusätzlich 7,2 Prozent und die im Bayerischen Jura zusätzlich 8,9 Prozent. Mit 4,9 Prozent mehr Übernachtungen etwas unter dem Landesdurchschnitt von plus 5,8 Prozent blieb die Tourismusgemeinschaft ostbayerischer Städte, zu der auch Amberg und Weiden gehören.

Auch bei den Übernachtungen gab es Zuwächse, jedoch nicht ganz so stark wie bei den Gästeankünften. Damit setzt sich in Ostbayern allgemein der positive Trend der Vorjahre fort. Für ganz Bayern zeichnen sich auch heuer wieder Rekordzahlen beim Tourismus ab. Sollte sich der Trend des ersten Halbjahres fortsetzen, wird es heuer erstmals über 34 Millionen Gästeankünfte und über 88 Millionen Übernachtungen geben.

Sechs Kilo mehr für die Bundeswehr

Ebermannsdorf. (nt/az) Um bei der Bundeswehr Orchesterleitung studieren zu können, musste Lisa-Marie Holzschuh aus Ebermannsdorf viel essen. Die 18-Jährige war sechs Kilo zu leicht. Ab Januar 2016 leistet sie freiwilligen Wehrdienst und kann sich dabei auf die Aufnahmeprüfung in Klavier vorbereiten.

Weil Soldaten fähig sein müssen, eine schwere Ausrüstung zu tragen, schreibt die Bundeswehr einen bestimmten Body-Mass-Index vor. "Das Gewicht hab ich mir von Pfingsten bis August angefuttert. Mir war oft vom vielen Essen ziemlich schlecht", erzählt die 18-Jährige. Lisa-Marie möchte nun bei der Bundeswehr eine Offizierslaufbahn einschlagen.
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