Tragende Säulen bleiben

In der Dienstversammlung der Feuerwehr Lerau wählten die Teilnehmer Helmut Kellner (Dritter von rechts) und Albert Krapf (Dritter von links) wieder zu Kommandanten. Darüber freute sich auch Bürgermeister und Vorsitzender Anton Kappl (rechts). Bild; fz

Die Feuerwehr Lerau wechselt in einer wichtigen Phase des Rennens nicht die Pferde. Das erfolgreiche Kommandantenduo Helmut Kellner und Albert Krapf steht für weitere sechs Jahre an der Spitze. Nach dem Gerätehausneubau haben beide noch ein großes Ziel.

"Die Feuerwehr Lerau ist bei den Aktiven eine Größe", wertete Anton Kappl als Bürgermeister und Vorsitzender den Besuch der Dienstversammlung im Gasthaus Kappl mit dem einzigen Punkt "Wahl der Kommandanten". Im Überblick streiften Kellner und Krapf ihre erste sechsjährige Dienstzeit, die natürlich vom Bau des neuen Feuerwehrhauses, bei dessen Verwirklichung sie tragende Säulen waren, gekrönt war.

55 Leistungsprüfungen

50 Aktive hat die Wehr, darunter 12 Frauen, 9 Maschinisten, 3 Atemschutzträger (die nach Leuchtenberg integriert sind) und 18 Jugendliche. Die Einsatzkräfte waren bei elf Verkehrsunfällen, darunter einer mit drei Toten, zwölf Bränden und 13 freiwilligen Hilfeleistungen gefordert. Auf Aktive bezogen, gab es 55 Leistungsprüfungen. Die Lerauer sind auch beim Digitalfunk dabei. Die Handsprechgeräte sind schon da.

Bei der vom Bürgermeister geleiteten Kommandantenwahl gab es ein einstimmiges Votum für Kellner als ersten und Krapf als zweiten Kommandant. Beide haben konkrete Ziele. Der als Feuerwehrauto umgebaute Lieferwagen ist 40 Jahre alt. Darum haben die Verantwortlichen bereits Antrag bei der Marktgemeinde für ein neues Feuerwehrauto gestellt. Kreisbrandrat Richard Meier befürwortete die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeugs. Er stellte dabei ein "TSF-Logistik" in den Raum. Für Lerau sei das geradezu ideal mit der Lage am Schnittpunkt Bundesstraße/Autobahn und ergänzend für Leuchtenberg, dazu noch mit höherer Förderung.

Lob für Jugendarbeit

Meier bescheinigte der Feuerwehr eine hervorragende Jugendarbeit. Eine Vielzahl seiner Feuerwehren würden stolz auf die Hälfte Jugendlicher sein. Kappl nannte es als Verdienst der beiden Kommandanten, dass Lerau mit zu den besten Feuerwehren nicht nur in der Gemeinde gehört.

Natürlich war er vom Kellners Antrag auf Ersatzbeschaffung eines neuen Einsatzfahrzeugs überrascht worden. Aber der Gemeinderat hat bereits reagiert, um für 2016/17 die nötigen Mittel in den Haushalt einzustellen. "Kellner und Krapf haben den Planungsauftrag bezüglich Fahrzeug und auch Ausstattung", stellte Kappl heraus.
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