Traktorfahrer stirbt an Verletzungen
Aus der Region

Vohenstrauß.(nt/az) Nach einem Autounfall auf einer Landstraße bei Vohenstrauß (Kreis Neustadt/WN) ist der Fahrer eines Traktors an seinen schweren Verletzungen gestorben. Wie berichtet fuhr ein 22-Jähriger mit seinem Auto am Samstagabend aus noch ungeklärten Gründen dem Traktor auf. Durch den Aufprall wurde der 47 Jahre alte Traktorfahrer von der Zugmaschine geschleudert. Er kam schwer verletzt in ein Krankenhaus und starb am Sonntagabend an seinen Verletzungen. Der Autofahrer zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 13 000 Euro.

Windpark: Alle Klagen abgewiesen

Gleiritsch/Regensburg. (cv) Am Montag folgte in der Auseinandersetzung um den geplanten "Windpark Pamsendorf" der dritte Akt: Nachdem am vergangenen Donnerstag die Klagen des Bayerischen Landesjagdverbandes und der Gemeinde Gleiritsch verworfen worden waren und tags darauf auch vier Privatkläger scheiterten, wurden weitere zwölf Privatklagen verhandelt. Auch hier sah das Verwaltungsgericht Regensburg keine unzumutbaren Beeinträchtigungen durch Lärm, Infraschall, Schattenwurf oder "optische Bedrängung". Alle Klagen wurden abgewiesen. Die Windparkgegner haben die Möglichkeit, Antrag auf Revision beim Verwaltungsgerichtshof München zu stellen.

Betrunken mit Rad: Ab ins Gefängnis

Schwandorf. (hou) Weil er wusste, was auf ihn zukam, hatte der Mann bereits seine Wohnung gekündigt. Nun muss der 42-Jährige für ein halbes Jahr ins Gefängnis, weil er fast schon serienmäßig sturzbetrunken mit seinem Fahrrad unterwegs ist. Bis zu 1,6 Promille hätte der Arbeiter ja haben dürfen, ohne bestraft zu werden. Doch in der Regel zeigten polizeilich angeordnete Messergebnisse weit über zwei Promille. Jetzt platzte einer Schwandorfer Amtsrichterin der Kragen. Zehn Stunden lang hatte der 42-Jährige vor einer Tankstelle gezecht. Dann schwang er sich in den Sattel und radelte recht kurvig an einer Polizeiwache im südlichen Kreis Schwandorf vorbei. "Unbelehrbar", befand die Juristin, verhängte vier Monate zum Absitzen und stellte in Aussicht, dass eine Bewährungsstrafe von zwei Monaten widerrufen wird. Auch in diesem Fall handelte sich um eine Radtour mit über zwei Promille.
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