Trauer um "Albertn-Karl"
Verstorben

Großenschwand. (es) Plötzlich und unerwartet starb Karl Hammerl aus Großenschwand am Samstag, 14. Februar, im Klinikum Weiden. Am 27. März 1955 wurde Hammerl in Voitsberg geboren, wuchs dann bei seinen Großeltern Ludwig und Maria Schneider auf, die ihm 1979 ihr Anwesen übergaben.

Nach dem Besuch der Volksschule in Tännesberg erlernte der "Albertn-Karl" in Oberviechtach den Beruf des Kaminkehrers. Nach der Gesellenprüfung war er ein halbes Jahr beim Bezirkskaminkehrermeister in Weiden beschäftigt, ehe er anschließend zwölf Jahre beim Grenzschutz in Nabburg bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 1986 diente. In der zweijährigen Freistellungsphase pflegte Hammerl seine Großeltern. Als Busfahrer beim Reiseunternehmen Werner Braun hat er anschließend viele Jahre bis zuletzt Kinder wie Erwachsene zuverlässig an ihre Ziele gebracht. Bei allen war der Verstorbene sehr beliebt.

Besonders hart trifft der plötzliche Tod seine Frau Brigitte, geborene Stich, die er 1977 in Tännesberg zum Traualtar geführt hatte. Um seinen Vater trauert auch Sohn Norbert. "Selig sind die Trauernden, denn sie werden getröstet werden", zitierte Pfarrer Wilhelm Bauer beim Trauergottesdienst am Freitag eine Stelle aus dem Evangelium. Der einzige Trost sei Christus, der Auferstandene. Ein "Vergelt's Gott" sagte Pfarrer Bauer für die Spende an das Rote Kreuz anstatt von Blumen und Kranzspenden.

Mitglieder der Feuerwehr und der Soldaten- und Reservistenkameradschaft erwiesen ihrem Mitglied die letzte Ehre. Der Kirchenchor Tännesberg unter Leitung von Rudi Schneider und eine Bläsergruppe, die nach der Urnenbeisetzung auf dem Friedhof das "Feierabendlied" und das Lied vom "Guten Kameraden" spielte, begleiteten die Trauerfeierlichkeiten.

Schwarzes Brett Schwangerenhilfe

Kontakt zur Initiative "Schwangere in Not" unter Telefon 09602/3475.
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