Trinksprüche zum hausgebrauten Doppelbock
Prost in "Orilinheim"

Den Rat des Moderators Michael Buchge befolgte mancher Gast des Bockbierfests am Samstagabend im Erlhof: "Wer je den Durst mit Bier gelöscht, wird wieder danach streben. Ein guter Trunk ist niemals schlecht, drum lasst uns noch einen heben."

Bürgermeister Franz Mädler, Bräu Fred Gaisbauer sowie die Wirtsleute Judith und Manfred Erras erledigten den Bieranstich. Für die Unterhaltung sorgten die Feieramd-Musi aus dem Birgland und der Gstanzlsänger Bene Weber aus Sattelpeilnstein bei Cham.

Fünferlei Malz, hell und dunkel, verwendete Gaisbauer für den hausgebrauten Doppelbock, den er am 12. Dezember 2014 ansetzte. Mit 18,5 Prozent Stammwürze und 7,2 Prozent Alkohol kam er in die Krüge.

Bürgermeister Franz Mädler erinnerte an den Satz von Bruder Barnabas, als er König Maximilian die erste Maß mit den Worten "Salve pater patriae, bibas princeps optimae" (Sei gegrüßt, Vater des Vaterlandes, trinke, bester Fürst) reichte. Das verleitete Michael Buchge zu der Abwandlung "Salve majorem Orilinheim, bibere optimum principem" (Sei gegrüßt, Bürgermeister von Erlheim, trinke, bester Herrscher).

2016 wird der 500. Jahrestag der Verkündung des Reinheitsgebots durch Herzog Wilhelm IV. aus Bayern gefeiert. Fred Gaisbauer stattete der Moderator im Vorgriff darauf mit einem Arbeitsschurz aus. Buchge, auch Festleiter der 1000-Jahr-Feier im Ort, trat als Brauerlehrling auf und setzte noch ein paar kräftige Sprüche drauf. Zum Beispiel: "Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, den Menschen Bier und Rebensaft. Drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs geworden bist."
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