Trotz zahlreicher Investitionen finanziell gesund - Fußballer hoffen auf Wunder
Turn- und Sportverein wächst

Auf ein abwechslungsreiches Jahr mit vielen Veranstaltungen blickte der TSV Püchersreuth in der Jahreshauptversammlung zurück. Finanziell ist alles in trockenen Tüchern, sportlich hofft man bei der ersten Mannschaft - wie im vergangenen Jahr - erneut auf ein Wunder.

Vorsitzender Simon Schönberger begrüßte im Sportheim 50 der augenblicklich 417 Mitglieder. 2014 gab es 25 Neuaufnahmen, 19 Austritte und drei Sterbefälle. Das Kinderturnen wurde wieder ins Programm aufgenommen. Eine Bambinifußball- und eine Lauftreffgruppe haben sich gegründet. Zumba wurde in zwei Kursen angeboten. Außerdem enthielt die Aktivitäten-Liste die Abnahme der Sportabzeichen.

Der Verein investierte in Zelt, Motorsense, Zisternen-Pumpe und Geschirrspüler für das Sportheim. Im Kalender standen Faschingstanz, die "Kistensau" am Vatertag und die Weihnachtsfeier. Daneben beteiligte sich der TSV an der Kirchweih, am Ferienprogramm und am Dorffest. Ein weiterer Höhepunkt war das Spiel der Bundesliga-Frauen des FC Bayern München gegen den Wildenauer Fanclub, den der TSV kräftig unterstützte.

Von einem aufregenden Jahr bei der ersten Mannschaft sprach Fußballabteilungsleiter Markus Burkhard. Nach Platz 13 in der vergangenen Winterpause hatte man mit dem neuen Trainer Stefan Kleber einen Glücksgriff getan, und erreichte mit 21 Punkten im Frühjahr noch den rettenden zehnten Tabellenplatz.

Zur neuen Saison legte die Truppe unter dem neuen Trainer Rene Franke nach guter Vorbereitung und gutem Saisonstart eine unerklärliche Negativserie hin. Zur Winterpause liegt die "Erste" erneut auf dem 13. Platz mit fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz. "Ziel für alle sollte es sein, nochmal ein kleines Fußballwunder zu schaffen", sagte Burkhard. Er bat auch bei einem eventuellen Abstieg, den Weg weiter zu gehen, um auch ein Vorbild für den Nachwuchs zu sein.

Dort liegen die A- und die C-Junioren derzeit jeweils auf einem fünften Platz, während die D-Junioren auf dem achten Platz rangieren. Alle Nachwuchsteams sind Spielgemeinschaften mit dem SV Schönkirch und dem SV Störnstein. Burkhards Dank galt allen Betreuern für ihre Arbeit.

Bürgermeister Rudolf Schopper würdigte die Aktivitäten und das breite Angebot beim TSV. Schoppers Dank galt für die Sportplatzpflege. "Die Gemeinde wird den TSV nicht im Regen stehen lassen", sagte das Gemeindeoberhaupt und wünschte sportliche Erfolge. Beim Tagesordnungspunkt "Wünsche und Anträge" wurde angeregt, den Sand der Aschenbahn auszutauschen oder diese eventuell zu asphaltieren.
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