über Island aus
Luftwaffe hilft

Luftwaffe hilft über Island aus Einen Monat lang will Tschechien fünf Kampfjets vom Typ Jas-39 Gripen nach Island schicken. Die Nato hatte die tschechische Regierung darum gebeten, damit kanadische Luftstreitkräfte am Angriff gegen den Islamischen Staat teilnehmen können. Wie Verteidigungsminister Martin Stropnický (Ano) am Freitag bekannt gab, sollen die tschechischen Piloten ihre kanadischen Kollegen im Sommer ablösen. Es handle sich um einen indirekten Beitrag Tschechiens zum Kampf g
Einen Monat lang will Tschechien fünf Kampfjets vom Typ Jas-39 Gripen nach Island schicken. Die Nato hatte die tschechische Regierung darum gebeten, damit kanadische Luftstreitkräfte am Angriff gegen den Islamischen Staat teilnehmen können. Wie Verteidigungsminister Martin Stropnický (Ano) am Freitag bekannt gab, sollen die tschechischen Piloten ihre kanadischen Kollegen im Sommer ablösen. Es handle sich um einen indirekten Beitrag Tschechiens zum Kampf gegen eines der größten Sicherheitsrisiken der Gegenwart, sagte Stropnický. Der Mission muss noch die Regierung zustimmen. Bereits im vergangenen Herbst hatten tschechische Jets den Luftraum über Island geschützt. Der Inselstaat verfügt über keine eigene Luftwaffe.

Misstrauensantrag im Parlament

Das Abgeordnetenhaus in Prag soll heute um 14 Uhr über den Misstrauensantrag der Opposition gegen die tschechische Regierung abstimmen. Jan Hamácek , der Chef des Parlaments, gab dem Antrag der Parteien ODS, Top 09 und Úsvit statt. Für einen erfolgreichen Misstrauensantrag sind 101 von 200 Stimmen erforderlich. Die Regierungsparteien Sozialdemokraten, Ano und Christdemokraten verfügen über eine Mehrheit von 111 Sitzen. Die Kommunisten hatten bereits im Vorfeld angekündigt, sich ihrer Stimmen zu enthalten. Die Oppositionsparteien werfen der Regierung vor, bei einer Abstimmung über Biokraftstoffe der Firma Agrofert und deren Besitzer, Finanzminister Andrej Babis , Vorteile verschafft zu haben.

Mitarbeiter kündigen wegen Dienstbier

Der Streit zwischen dem Minister für Menschrechte, Jirí Dienstbier (Sozialdemokraten), und der ihm unterstellten Regierungsagentur für soziale Integration ist am Donnerstag eskaliert. 14 Angestellte der Einrichtung haben gekündigt; Sie verlangen mehr Unabhängigkeit vom Minister. Die Lage hatte sich zugespitzt, als Dienstbier den Leiter der Agentur abberief. Ein Großteil der Angestellten trat danach vorübergehend in einen Streik. Am Dienstag erzielte Premier Bohuslav Sobotka mit Dienstbier und Vertretern der Streikenden eine Teilübereinkunft. Demnach bleibt die Agentur bis auf Weiteres dem Minister unterstellt. Es sollen aber weiter Gespräche geführt werden. Die Agentur setzt sich vor allem für die benachteiligte Roma-Minderheit ein.

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