Umfangreiche Berichte der Warte bei der Jahreshauptversammlung des Waldvereins
Viele Arbeitsstunden für die Wanderwege

Über den Heimatkundlichen Arbeitskreis und zum Thema Heimatpflege, Volkstum und Musik berichtete Ludwig Gradl bei der OWV-Jahresversammlung. Das Kleindenkmalbuch soll nun zum Jahresende, eventuell zu Weihnachten, erscheinen. "Der OWV muss 4000 Euro vorfinanzieren", teilte Gradl dazu mit. Außerdem hat der OWV bei der Renovierung des Feldkreuzes von Konrad Haberkorn mit geholfen.

Zur Ortspflege berichtete Ludwig Gradl von sechs Arbeitseinsätzen. Rund 100 Stunden wurden etwa für die Pflege der Dorfmitte aufgewandt. Seit 2014 werde auch das Gelände um das Gemeindehaus gemäht und gepflegt. Dank sagte Gradl den Ortsbauern sowie der Gemeinde für die Geldanweisung. Am Dorfteich sei die Sitzgruppe neu hergerichtet worden. Dabei sei eine steinerne Tischplatte mit der Inschrift "OWV-Griesbach" angeschafft worden. Die Platte wurde von Ferdinand Wagner kostenlos hergerichtet, es brauchte nur der Stein bezahlt werden, wofür sich Gradl nochmals bedankte.

Zur ARGE der Vereine berichtete Gradl, dass der Auf- und Abbau der Eisbahn in mehreren freiwilligen Arbeitsstunden von wenigen Mitgliedern der örtlichen Vereine vorgenommen wurde. "Sogar Eisstockschießen war heuer möglich."

Neue Markierungen

An einem Vorgespräch anlässlich der Kellermühl-Wanderung hätten Rosi Rödl und Günter Gradl auf der Unterkellermühle teilgenommen. Die Wanderung konnte dann aber wegen des Dauerregens nicht durchgeführt werden. Die Herbstwanderung organisierte Günter Gradl, da es derzeit keinen Wanderwart gibt. Die Faschingswanderung nach Redenbach wurde laut Ludwig Gradl zum 31. Mal durchgeführt.

Markierungs- und Wegewart Günter Gradl hat die 60 Kilometer Wanderwege betreut sowie zusätzlich drei Kilometer am Brandner Sträßchen. Insgesamt hat er 83 Stunden dafür aufgewendet. Zusätzlich hat er ein Stück Weg am Miesweg ausgemäht. In den nächsten beiden Jahren muss wegen neuer Markierungsrichtlinien nachgearbeitet werden, um Zuschüsse zu erhalten. Überlegenswert seien Aufkleber als Markierungszeichen, die mit dem Baum mitwachsen.

Natur- und Vogelschutzwart Eduard Zoller kümmerte sich um das Mähen der Wiesen an der Gemeindebrücke durch "Subunternehmer". Maria Gradl berichtete von den Aktivitäten der Frauengruppe, darunter das Anpflanzen der Blumenkästen in der Ortsmitte oder das Kuchenbacken zur Kirchweih.

Jugendwartin Roswitha Rödl macht es Spaß, sich um die 20 bis 30 Kinder, die immer da sind, zu kümmern - bei manchen Treffen sind es sogar bis zu 50 Kinder aus dem gesamten Gemeindegebiet. Sie bedankte sich mit kleinen Geschenken bei ihren Schwestern und all ihren Helfern, die durch ihre Unterstützung die Jugendarbeit der letzten fünf Jahre erst ermöglicht haben. Ein Dank galt der Gemeinde für den Jugendzuschuss sowie allen Sponsoren.

Aktive Jugend

Rosi Rödl hat viel mit den Kindern unternommen: Fackelwanderung, Adventskalender-Basteln, Ausflüge und Wanderungen oder Geo-Caching. "Wir wollen jetzt eigene Geräte anschaffen." Ein Ausflug führte in den Greifvogelpark nach Wunsiedel. Halloween wurde gefeiert, bei Imker Ludwig Gradl beim Honig machen zugeschaut, es gab den "Weihnachtszauber" mit Puppentheater und die Kinder durften einen kleinen Gottesdienst mit gestalten.
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