Umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen notwendig
Fliegerbombe wird am Sonntag entschärft

Bild: ehi
Regensburg. (ehi) Rund 5300 Menschen müssen evakuiert werden, wenn die Fünft-Zentner-Bombe, die am Montagnachmittag in der Dornierstraße im Regensburger Westen gefunden wurde, am Sonntag, 1. November, entschärft wird. „Eine Maßnahme in dieser Größenordnung hat es, soweit ich mich erinnern kann, in Regensburg noch nicht gegeben“, erklärte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs im Rahmen einer Pressekonferenz.

Es bestehe jedoch keinerlei Gefahr. Die Bombe wurde am Dienstagmorgen unter anderem mit einer Plane und Sand vor den Witterungseinflüssen geschützt und werde rund um die Uhr bewacht. Um sie zu entschärfen werde sie 3,5 Meter tiefer in den Boden gebracht. So reduziere sich der Evakuierungsradius von ursprünglich 1000 Meter auf die aktuell geplanten 500 Meter.

Besonders brisant sei die Evakuierungmaßnahme allerdings, weil auch das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder sowie die Autobahn A93 davon betroffen sein werden. Wie Dr. Andreas Kestler, Geschäftsführer der Barmherzigen Brüder, bekannt gab, prüfe eine Arbeitsgruppe gerade welche Schritte dazu notwendig sind und wie eine optimale Versorgung aller Patienten gewährleistet werden könne. „Die Patientensicherheit ist das oberste Ziel“, betonte er.

Die Autobahn wird während der Entschärfung zeitweise gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet. Die genauen Informationen dazu werden – wie auch die genauen Pläne und der Zeitpunkt der Evakuierung – in den nächsten Tagen bekannt gegeben.
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