UN bitten um Milliardensumme für Notleidende
Rekordhilferuf

Angesichts des Leids von Millionen von Menschen durch Kriege und Katastrophen haben UN-Hilfsorganisationen für das nächste Jahr um die Rekordsumme von 20,1 Milliarden Dollar gebeten (18,48 Milliarden Euro). Derzeit seien 125 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen, erklärten sie in einem gemeinsamen Appell, der am Dienstag veröffentlicht wurde.

"Das Leid hat weltweit Ausmaße erreicht wie nie zuvor innerhalb einer Generation", sagte Stephen O'Brien, stellvertretender UN-Generalsekretär und oberster Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen. Zugleich beklagten die Organisationen - darunter das UN-Büro für Nothilfekoordinierung (OCHA), das Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) -, dass 2015 nicht einmal die Hälfte der erforderlichen Geldmittel zur Verfügung gestellt worden seien.

Die Pläne für 2016 beziehen sich auf bewaffnete Konflikte sowie Katastrophen in 37 Ländern - allen voran Syrien, Irak sowie Südsudan und Jemen. Weltweit sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht - so viele wie nie seit dem Zweiten Weltkrieg.
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