UN-Resolution zu Chemiewaffen in Syrien
Moskau im Boot

Verantwortliche für Chemiewaffenangriffe im Bürgerkriegsland Syrien sollen nach dem Willen des UN-Sicherheitsrats künftig identifiziert und bestraft werden. Alle 15 Mitglieder des Weltsicherheitsrats stimmten am Freitag in New York einer Resolution zu, auf deren Grundlage nun ein Mechanismus erarbeitet werden soll, mit dem Täter zur Rechenschaft gezogen werden können. Russlands UN-Botschafter Witali Tschurkin bezeichnete die einstimmige Verabschiedung der Resolution als einen der "wichtigsten Erfolge" des Sicherheitsrats. Er zeige, dass das Gremium bei "einem der dringlichsten Themen unserer Zeit" zusammenarbeiten könne. Zuvor hatten sich die Vereinigten Staaten und Russland, deren Meinungsverschiedenheiten bei dem Thema zu monatelanger Blockade und Stillstand im Sicherheitsrat geführt hatten, auf Außenministerebene über den Text verständigt.
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