Ungarn verschärft Grenzregime

Der umstrittene Zaun an der 175 Kilometer langen Grenze Ungarns zu Serbien ist fertiggestellt. Die rechts-konservative Regierung erhofft sich davon, dass weniger Flüchtlinge als derzeit durch Südosteuropa und Ungarn ziehen. Darüber hinaus will das Parlament kommende Woche ein Gesetzespaket verabschieden, das die Internierung der Flüchtlinge in einem 60 Meter breiten Streifen unmittelbar an der Grenze vorsieht und das Beschädigen des Zauns zu einer Straftat erklärt, für die bis zu fünf Jahre Gefängnis drohen. Frankreich kritisierte den Bau des Sperrzauns. "Ungarn respektiert die gemeinsamen europäischen Werte nicht", sagte Außenminister Laurent Fabius.
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