Unser Autor schätzt die Freiheit, die ihm das Auto gibt und ist gerne schnell unterwegs
Was Männer wirklich wollen

Ich gebe es zu: Ich mag Autos. Wobei ... mögen ist untertrieben. Ich liebe Autos! Schon als kleines Kind habe ich davon geträumt, einmal mit meinem eigenen Auto durch die Gegend zu fahren, aus meiner eigenen Anlage meine eigene Musik zu hören - weg von des Vaters "Flippers" und fest einprogrammiertem "Bayern 1", hin zu den krachenden "Stones".

Das ist damals schon so ein John Wayne-Ding gewesen, etwas von grenzenloser Freiheit, wo der Cowboy glücklich in den Sonnenuntergang hineinreitet. Und ganz ehrlich: Bis heute habe ich mir einen Rest von John Wayne bewahrt. Immer dann, wenn ich in den Wagen steige und fahren kann, wohin ich will. Auf einer gut ausgebauten Landstraße, auf einer sechsspurigen Autobahn, auf einem staubigen Feldweg - ich reite, beziehungsweise fahre einfach nur glücklich dahin. Yippie-Ya-Yeah! Ein Mann. Ein Auto.

Die A 93 genießen

Ich gebe noch etwas zu: Ich mag es gerne schnell. Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin kein Raser. Mir geht es um Power, wenn es darauf ankommt. Einscheren auf die A 93, Überholen eines Bulldogs auf der Gemeindeverbindungsstraße - da muss es schnell gehen. Wer mit 220 Stundenkilometern auf der linken Spur dem Vordermann in den Rückspiegel blendet, der gehört auf ein klappriges Damenrad samt Transistorradio vorne im Fahrradkorb - und mit "Bayern 1" auf Anschlag.

Statussymbol? Gerne!

Auto als Statussymbol, ja, warum auch nicht?! Es macht doch mehr Spaß der Herr von 200 wilden Hengsten zu sein, die in atemberaubendes Design gezwängt sind, als einige wenige störrische Maulesel dirigieren zu müssen. Wobei: Neulich parkte ich mit der Knutschkugel meiner Frau ein und - holla die Waldfee! Ein bisschen hin und her mit dem Lenkrad und schon drin im minimalistischen Parkquadratmeter! Da hat er gespitzt, der dreifache mitfahrende Nachwuchs.

Alles auf Knopfdruck

Zurück zur vierrädrigen Freiheit, die so simpel wie unschlagbar ist: Gas geben und die ganze Welt steht einem offen. Eine fremde Frauenstimme sagt einem, wo es langgeht. Herrlich! Dazu ein Knopf für die Sitzheizung, ein Knopf für das Seitenfenster, alles auf Knopfdruck, o Auto, mein Auto! In einem Auto wird das Kind im Manne niemals erwachsen. Und das ist gut so. Ich liebe Autos. Alle Kindheitsträume von damals haben sich erfüllt. Mehr noch: "Bayern 1" ist inzwischen echt klasse. Die spielen sogar die "Stones". Yippie-Ya-Yeah! Ein Mann, ein Auto.
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