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Parlament für unter zehn Euro Die Arbeit der Abgeordneten ist den Bayern lieb und teuer - aber nicht so sehr, wie man denken würde. "Das Parlament kostet jeden bayerischen Bürger nicht mehr als 9,71 Euro im Jahr", hat Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) mit Blick auf die aktuellen Haushaltszahlen ausgerechnet. Das sei nicht einmal ein Prozent mehr als in den Vorjahren, obwohl ab 2015 die Arbeitsbedingungen für die 180 Abgeordneten weiter verbessert werden sollen. Besonders freute si
Die Arbeit der Abgeordneten ist den Bayern lieb und teuer - aber nicht so sehr, wie man denken würde. "Das Parlament kostet jeden bayerischen Bürger nicht mehr als 9,71 Euro im Jahr", hat Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) mit Blick auf die aktuellen Haushaltszahlen ausgerechnet. Das sei nicht einmal ein Prozent mehr als in den Vorjahren, obwohl ab 2015 die Arbeitsbedingungen für die 180 Abgeordneten weiter verbessert werden sollen. Besonders freute sich Stamm darüber, dass jedem Abgeordneten künftig neben einer Sekretärin auch eine volle wissenschaftliche Fachkraft helfen könne. Seit den Wirren der Verwandtenaffäre dürfen diese Mitarbeiter aber weder Ehefrauen, noch Kinder geschweige denn Vettern sein. (jum)

Reisen an den freien Tagen

Reisen bildet bekanntlich - weshalb einige Landtagsausschüsse die parlamentsfreie Woche um den Buß- und Bettag dazu nutzen, den Horizont ihrer Mitglieder zu erweitern. So weilt der Petitionsausschuss gerade auf Zypern, um sich dort ein Bild von der Lage der dort anlandenden syrischen Flüchtlinge zu machen. "Gerade der Bereich Asyl ist ein hochaktuelles Thema, über das wir uns in Zypern aus erster Hand informieren möchten", begründet Ausschusschefin Sylvia Stierstorfer den Trip auf die Ferieninsel im Mittelmeer. Der Agrarausschuss ist derweil in den USA unterwegs, um sich vor Ort ein Bild von den möglichen Folgen des geplanten Freihandelsabkommens für die bayerische Landwirtschaft zu machen. (jum)

"Regieren macht zumindest Sinn"

Auf Reisen sind auch die Abgeordneten der Grünen. Sie wollen dabei das Regieren lernen. Nachdem sie vor einigen Monaten schon bei den Regierungs-Grünen in Hessen waren, bilden sie sich nun zwei Tage in Stuttgart weiter. Ob Regieren denn überhaupt Spaß mache, wollte Fraktionschefin Margarete Bause von den Kollegen in Baden-Württemberg wissen. Ernüchternde Antwort ihrer Amtskollegin Edith Sitzmann : "Es macht auf jeden Fall Sinn." Beim Blick in die offenbar leicht desillusionierten Gesichter der Parteifreunde aus Bayern einigte man sich auf die Sprachregelung: "Regieren macht Spaß und Sinn." Na dann ist ja alles gut. (jum)
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