Unterm Strich mehr im Geldbeutel

Millionen Tarifbeschäftigte in Deutschland können sich über höhere Löhne und Gehälter freuen: Dank der jüngsten Abschlüsse bekommen sie mehr Geld. Und weil die Preise kaum steigen, bleibt auch unterm Strich mehr übrig. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, stiegen die monatlichen Tarifverdienste einschließlich Sonderzahlungen im zweiten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 3,1 Prozent. Im selben Zeitraum erhöhten sich die Verbraucherpreise dagegen nur um 0,5 Prozent.

Der Preisauftrieb ließ zuletzt sogar noch nach: Im August lagen die Verbraucherpreise bundesweit wie schon im Juli nur um 0,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. In Bayern stiegen die Verbraucherpreise im August sogar nur um 0,1 Prozent. Vor allem der niedrige Benzin- und Ölpreis bremst die Inflation. Heizöl ist 27,1 Prozent billiger als im Vorjahr, Kraftstoffe sind 9,3 Prozent günstiger. Die Tarifentwicklung fiel allerdings sehr unterschiedlich aus. Überdurchschnittliche Zuwächse gab es im Gesundheits- und Sozialwesen (plus 3,7 Prozent) sowie bei Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (plus 3,4 Prozent).
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