Unternehmer Gert Rippl tot
Aus der Region

Weiden. (wd) Bis zuletzt blieb er an allem interessiert, obwohl ihn sein schweres Krebsleiden zunehmend einschränkte. Seit Wochen lag er auf der Palliativ-Station in Neustadt/WN. Am Mittwochabend schlief Gert Rippl, Weidener Unternehmer und Investor friedlich ein. Rippl hätte am 7. Oktober seinen 70. Geburtstag feiern können.

Obwohl beruflich überaus erfolgreich - er brachte es vom Bonbon-Verkäufer zum international tätigen Manager des Conrad-Konzerns, war zahlreichen Großunternehmen als Berater verbunden - blieben ihm schwere Schicksalsschläge nicht erspart. So erlitt seine Frau einen Schlaganfall, an dessen Folge sie immer noch leidet. Zu seiner Lebensleistung zählt es, dass er zahlreiche Altstadthäuser in Weiden erwarb, aufwendig sanierte und mit neuer Nutzung revitalisierte.

Zusammenlegung nicht erprobt

Weiden/Berlin. (nt/az) Der CSU-Bundestagsabgeordnete Albert Rupprecht aus Weiden entkräftet Befürchtungen zur geplanten Stromtrasse in der nördlichen Oberpfalz. Eine Zusammenlegung der Süd-Ost-Gleichstrompassage und des bereits bestehenden Ostbayernrings sei sehr unwahrscheinlich, sagte er nach einem Gespräch mit dem Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hatte erst vor wenigen Wochen die Möglichkeit ins Spiel gebracht, die Süd-Ost-Gleichstrompassage mit bereits bestehenden Leitungen und Masten zusammenzulegen, um einen kompletten Neubau der Trasse von Norddeutschland nach Süddeutschland zu verhindern.

Homann, versicherte laut Rupprecht, dass eine Zusammenlegung von Gleichstrom und Wechselstrom-Leitungen an denselben Masten nicht erprobt sei. Es würde die Gefahr bestehen, dass sich beide Leitungen an einem Masten gegenseitig beeinflussen könnten. Derzeit gebe es zudem keinen konkreten Vorschlag der Bundesnetzagentur, den Ostbayernring auch für die Gleichstrompassage zu nutzen. Ob die unterschiedlichen Leitungen an dieselben Masten gehängt werden können, werde aber erst im Planfeststellungsverfahren abschnittsweise geprüft. Homann habe außerdem zugesichert, dass insbesondere die Möglichkeiten der Erdverkabelung "wohlwollend und großzügig" genutzt werden sollen.
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