Unterrichtsfach "Alltagswissen"

Ein Unterrichtsfach, in dem Schüler für komplizierte Fragen des Alltags fitgemacht werden - nach Bundesbildungsministerin Johanna Wanka kann sich nun auch die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner dafür erwärmen. "Unser Leben ist heute so komplex, dass es einer Reihe von Alltagskompetenzen bedarf, um sich gerade auch als Heranwachsender zurechtzufinden", sagte sie der Zeitung "Die Welt".

Klöckners Parteifreundin Wanka hatte vor einigen Wochen gesagt: "Das Fach ,Alltagswissen' fände ich gut. Dort könnten die Schüler Dinge lernen, die für ihr praktisches Leben wichtig sind." Sie denke dabei "an die Fallen in Handyverträgen, handwerkliche Fähigkeiten, aber auch an Grundkenntnisse in richtiger Ernährung und Kochen".

In einer Mitte Mai veröffentlichten Umfrage des Instituts YouGov zu möglichen neuen Fächern hatten 68 Prozent die Ansicht vertreten, dass Kinder in der Schule "zu viel unnützes Zeug" lernen. Demnach hätten die Bürger als neue Pflichtfächer am liebsten "Benehmen" (51 Prozent) vor "Wirtschaft" (48 Prozent), "Gesundheitskunde" (42), "Suchtprävention" (39) oder "Computerprogrammierung" (35).
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