Unterwegs zu heiligen Stätten

Beeindruckend auch für die Reisegruppe aus Thanhausen: Der Blick über Jerusalem mit der goldenen Kuppel des Felsendoms, des ältesten Sakralbaus des Islams und eines der islamischen Hauptheiligtümer. Bild: Privat

Mit einem Jesusboot über den See Genezareth oder ein vitalisierendes Bad im Toten Meer - die Stiftländer haben bei ihrem Besuch in Israel allerhand erlebt. Morgen steht ein Nachtreffen auf dem Programm.

Seit geraumer Zeit bietet die Dorfgemeinschaft jährlich eine Reise an. Am 16. Oktober war das "heilige Land" Ziel der Stiftländer. Bei einer erlebnisreichen Rundreise absolvierten zehn Thanhauser und sechs Tirschenreuther ein straffes Besichtigungsprogramm.

Nach der Stadtrundfahrt durch Tel Aviv stand die Altstadt von Jaffa auf dem Programm. An der Küste entlang führte der Weg zu den gewaltigen Sehenswürdigkeiten von Caesarea. In der Kreuzritterstadt Akko konnten die Teilnehmer die gewaltigen Wehrmauern und die noch gewaltigeren Ausgrabungen um den gut erhaltenen Kreuzritterhafen bestaunen. Am Abend erreichte die Gruppe endlich den Kibbuz direkt am See Genezareth für zwei Übernachtungen.

Tabgha und Kapernaum

Von hier aus wurden die wichtigsten Stationen Jesu in Galiläa besichtigt. Die Heiligen Stätten Tabgha und Kapernaum, den Berg der Seligpreisungen, die Verkündigungs- und die Josephkirche in Nazareth, sogar eine Rundfahrt mit einem Jesusboot auf dem See Genezareth stand auf dem Programm.

Weiter ging es über Safed, unter anderem zur ältesten Synagoge Israels, durch das Jordantal über Jericho und Cumram zum Toten Meer. Am tiefsten Platz der Erde durfte natürlich ein vitalisierendes Bad nicht fehlen. Mit der Seilbahn ging es in Masada zu dem Felsplateau mit den gut erhaltenen Ruinen der Herodes Festung hoch über dem Toten Meer. Am Spätnachmittag erreichte die Gruppe Jerusalem. Hier waren drei Übernachtungen eingeplant.

An die Klagemauer

Die Besucher aus Nordbayern besuchten die Stätten aus historischer und biblischer Zeit: Das Parlamentsviertel, Yad Vashem, das Israelmuseum, die Klagemauer, den Machne Yehuda Markt, Stätten aus dem Alten Testament. Und natürlich all die Stätten um Jesus die aus dem Religionsunterricht bekannt sind: Gethsemane, der Kreuzweg entlang der Via Dolorosa zur Grabeskirche mit der Kreuzigungsstelle und der Zionsberg auf dem letzte Abendmahl stattfand.

Am vorletzten Tag des Aufenthalts stand Bethlehem auf dem Programm. Dank der Lizenz des Reisebegleiters für die autonomem Gebiete war eine Einreise möglich. Besonders beeindruckend war für die Besucher die Geburtskirche. Viel Geduld brauchte man, um aufgrund der langen Menschenschlange bis zur Geburtsgrotte zu kommen.

Am Donnerstag 27. November, findet um 19 Uhr für alle Interessierte in der Mehrzweckhalle Thanhausen ein Nachtreffen statt.
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