"Unwörter" der vergangenen Jahre

2013: Mit "Sozialtourismus" machten einige Politiker und Medien gezielt Stimmung gegen Zuwanderer.

2012: Wetter-Moderator Jörg Kachelmann prägte mit "Opfer-Abo" ein Wort, das Frauen "pauschal und in inakzeptabler Weise" unter den Verdacht stellte, sexuelle Gewalt zu erfinden.

2011: "Döner-Morde" - Die Jury kritisierte die "sachlich unangemessene, folkloristisch-stereotypen Etikettierung" der Fälle.

2009: "Betriebsratsverseucht" - Arbeitnehmer-Belange als Seuche

2008: "Notleidende Banken" Der Begriff kehrte das Verhältnis von Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise um.

2007: "Herdprämie" diffamierte Eltern, die ihre Kinder zu Hause erziehen, anstatt einen Krippenplatz in Anspruch zu nehmen.

2006: Die "Freiwillige Ausreise" von abgeschobenen Asylbewerbern, die keine Wahl hätten. (dpa)
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