Urkunden und Ehrennadeln für treue Blutspender
Wichtiger Aderlass

Ein regelmäßiger Termin im Rathaus mit erfreulichem Anlass ist die Blutspenderehrung. Bürgermeister Joachim Neuß und Hans Koch überreichten eine Menge Urkunden für verdiente Spender. Ehrennadeln und Präsente gab es dazu vom Kreisgeschäftsführer des BRK Amberg-Sulzbach, Björn Heinrich, und dem "Auerbacher Blutspendematador" - wie ihn Neuß bezeichnete - Alfred Seiffert.

Insgesamt 1150 Mal haben die 16 Bürger den begehrten roten Lebenssaft gespendet. Aus Auerbach wurden Hans Voss, Georg Friedl, Robert Schindler und Karl Trenz für 50 Blutspenden geehrt. 100 Mal haben Hans Pfab, Siegfried Kopp, Anna Hupfer, Anton Lord und Isabella Beyer teilgenommen. Bei 50 Terminen waren aus Königstein Siegfried Rippl, Oliver Strobl, Rudolf Lederer, Gerhard Fischer und Georg Duschner dabei. 75 Mal spendete Monika Rösel ihr Blut. Bereits seit 1968 hat Rudolf Trenz aus Auerbach seinen lebensrettenden Saft abgegeben. Insgesamt 125 Mal. "Eine tolle Leistung", betonten BRK und Stadtoberhäupter.

Als wichtigen Dienst am Menschen bezeichneten Neuß und Koch den Blutspendedienst. 15 000 Blutkonserven werden täglich in Deutschland benötigt. 75 Prozent der Spenden sammelt das Rote Kreuz. Björn Heinrich hatte interessante historische Details parat. So soll Papst Innozenz anno 1492 das Blut dreier Zehnjähriger getrunken haben, um zu genesen. Das ging allerdings schief. Alle Beteiligten bezahlten den Aderlass mit dem Leben.
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