US-Behörde lockert Regeln

Die US-Seuchenbehörde CDC hat am Montag neue Richtlinien zum Umgang mit von Ebola gefährdeten Menschen veröffentlicht. Darin ist von vier Kategorien die Rede: von hoch- bis geringgefährdet. Hochgefährdete Menschen sollen demnach öffentliche Verkehrsmittel und größere Ansammlungen vermeiden und 21 Tage lang zu Hause bleiben. Zu dieser Gruppe zählen Pflegekräfte oder Familienmitglieder, die in Westafrika Ebola-Patienten betreut haben und mit Körperflüssigkeiten in Kontakt kamen. Die neuen Regeln sind weniger strikt als die ursprünglichen Maßnahmen einzelner Bundesstaaten, die eine zwingende Quarantäne für besonders stark gefährdete Menschen vorsahen. "Wir glauben, dass diese neuen Regeln auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Sie bieten ein hohes Maß an Schutz", sagte der Direktor der Seuchenbehörde, Thomas Frieden. Das Seuchenkontrollzentrum hat allerdings keine Weisungsbefugnis. Einige Staaten wollen stärkere Regeln umsetzen.
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