US-Frachter mit 33 Mann gesunken
Aus aller Welt

Washington.(dpa) Bei der Suche nach dem seit Donnerstag vermissten Containerfrachter "El Faro" vor der US-Atlantikküste haben die Behörden anscheinend alle Hoffnung aufgegeben. Der US-Sender NBC berichtete am Montag unter Berufung auf die Küstenwache, die Familien der 33 Seeleute seien darüber unterrichtet worden. Zuvor hatten die Suchmannschaften schon Trümmer gefunden, die auf die "El Faro" hinwiesen. Der Frachter war wohl in den Hurrikan "Joaquín" geraten und gesunken, berichtete der Sender.

Tote sitzt Stunden in Schnellrestaurant

Hongkong.(dpa) Eine obdachlose Chinesin hat mehrere Stunden tot in einem McDonald's-Restaurant in Hongkong gesessen. Die Frau habe am Freitagmorgen das 24-Stunden-Restaurant in Kowloon Bay betreten, in dem sie offenbar häufiger die Nacht verbrachte, berichtete die "South China Morning Post" am Montag. Überwachungskameras hätten gezeigt, dass die etwa 60-Jährige über dem Tisch zusammensank und sich ab den frühen Morgenstunden nicht mehr bewegte. Kunden hätten derweil an den Nebentischen weiter gespeist. Erst sieben Stunden später habe ein Angestellter bemerkt, dass die Frau tot war.

Zugausfälle wegen Stellwerksbrand

Mülheim/Ruhr.(dpa) Nach dem Brand in einem wichtigen Bahnstellwerk im Ruhrgebiet drohen gravierende Einschränkungen auch in den nächsten Tagen. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn am Montag sagte, ist das Gebäude nicht betriebsbereit, die Höhe des Schadens unklar. Daher sei völlig offen, wann die Beeinträchtigungen behoben seien. Das Stellwerk liegt in Mülheim an der Ruhr an einer der meistbefahrenen Bahnstrecken der Welt. Betroffen ist vor allem der Nahverkehr im Ruhrgebiet. Die Ursache des Brandes am Sonntag ist unklar.
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