Vereine

Strudelfahrt mit Nostalgieschiff

Die Überraschungsfahrt des katholischen Frauenbunds Eslarn führte in den Süden der Oberpfalz. Die Fahrt ins "Blaue" wurde von Pfarrer Erwin Bauer organisiert. Der erste Halt in Regensburg mündete für die 37 Eslarner und die beiden Gästen aus Oberviechtach direkt in eine Strudelfahrt auf dem Nostalgieschiff "MS-Bruckmadl" bis zur Mündung des Regen in die Donau.

Wieder an Land ging es zu Fuß über die denkmalgeschützte und derzeit sanierte Steinerne Brücke. Besucht wurde der direkt an der Brücke liegende Spitalgarten mit der Spitalpfarrei "St. Katharina" und dem Spitalarchiv, in dem so manche "Schätze" verwahrt werden. Nach einem deftigen Mittagessen in der Traditionsgaststätte führte die Fahrt nach Schierling. Dort erfuhr die Abordnung die Geschichte der Getränkefirma "Labertaler Heil- und Mineralquellen" und wie das Mineralwasser in die Flasche kommt.

Für die Führung überreichten Pfarrer Erwin Bauer eine CD von der "Zoiglblosn" und die Vorsitzende des Frauenbunds, Ida Brenner, den Eslarner "Urtrunk", eine große Flasche Rebhuhnzoigl. Auf dem Programm der Fahrt stand nicht zuletzt das Benediktiner-Abtei "St. Georg" in Weltenburg. Brenner dankte Pfarrer Bauer für die tolle Idee und allen für die Teilnahme. (gz)

Brotfelsen fasziniert Wanderer

Die Wanderroute des OWV Eslarn zum tschechischen Rabenberg (Havran) hinterließ zahlreiche Eindrücke. Los ging es beim Wanderparkplatz "Planerhöhe" bei Waldkirch. Die Führung übernahmen Christa und Josef Bösl. An den verschiedenen Stationen berichtete Vorsitzender Josef Frischmann einiges über die Sehenswürdigkeiten.

Kurz nach der tschechischen Grenze tauchte eine herrliche Mariengrotte auf. Weiter ansteigend führte der Fußmarsch zur 826 Höhenmeter gelegenen Burgruine "Schellenberg" und zu den eigenartigen Felsformationen aus Granit. Wenige Minuten entfernt traf die Wandergruppe mitten in der Waldlandschaft auf ein weiteres Naturdenkmal, den sogenannten Brotfelsen. Der gigantische Felsen mit einem Kreuz schaut aus als ob viele Brotlaiber übereinander gestapelt sind. Die spezielle Variante der großflächigen Verwitterungsformen des Granits nennt man Wollsackverwitterung.

Nach dem Naturschauspiel führten Christa und Josef Bösl die 29 Teilnehmer zum Aussichtsturm auf dem Rabenberg. Der neu renovierte Turm bot eine Aussicht in den Böhmerwald und Bayerischen Wald bis zum Arber. Der Weg führte zur Silberhütte, wo in der Schutzhütte ein Essen auf die Wanderfreunde wartete. Im Anschluss fuhren sie zurück nach Eslarn. (gz)
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