Verhafteter in Brasilien gesteht 43 Morde

Ein mutmaßlicher Serienmörder, der möglicherweise 43 Menschen umgebracht hatte, ist der Polizei in Brasilien ins Netz gegangen. Der 26-Jährige sei in Rio de Janeiros Vorstadt Nova Iguaçu gefasst worden, nachdem er dort eine Frau erstochen habe, teilten die Ermittler am Donnerstag mit. Im Verhör habe der Mann dann plötzlich angegeben, in den vergangenen neun Jahren 43 Menschen getötet zu haben, 38 davon Frauen.

Die Polizei prüfe nun die Aussagen und gleiche sie mit ungelösten Mordfällen ab. Angesichts der bislang genannten Details könne das Geständnis stimmen, sagte Kommissar Pedro Henrique Medina. Laut Medienberichten gibt es bereits starke Indizien, dass er an mindestens drei weiteren Morden beteiligt gewesen sein könnte. "Er hatte Gefallen daran, Frauen zu töten. Er tötete nur weiße Frauen", sagte Medina. Der Mann habe die Gewohnheiten seiner Opfer studiert und sie dann in deren Wohnungen getötet.
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