Verhaltenshinweise für Kraftfahrer
Zahl der Wildunfälle steigt

Symbolbild: uax
Sulzbach-Rosenberg. Jetzt, mit Beginn der dunklen Jahreszeit, steigt an wald- und feldgesäumten Landstraßen die Zahl der Wildunfälle. Wie die Polizei heute meldet, ereigneten sich allein am vergangenen Wochenende im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg insgesamt elf Wildunfälle, denen acht Rehe, drei Wildsauen und ein Hase zum Opfer fielen.

Personen kamen dabei nicht zu Schaden. An den beteiligten Fahrzeugen entstandenen Schäden von mehr als 11.000 Euro. Nicht weniger bedeutsam fiel auch die Wildunfallbilanz der benachbarten Polizeiinspektion Amberg in diesem Zeitraum aus.

Obwohl die Jäger im Landkreis durch den Einsatz von Reflektoren und Duftzäunen versucht, das Wild den Straßen möglichst fern zu halten, kommt es immer wieder zu Kollisionen mit Kraftfahrzeugen.

Aus diesem Grund möchte die Polizei die Kraftfahrer sensibilisieren:


Fahren Sie auf wald- und feldgesäumten Landstraßen in der Morgen- und Abenddämmerung sowie nachts sehr umsichtig und beobachten Sie auch den Straßenseitenraum.
Befinden sich Tiere auf der Fahrbahn, so bremsen Sie und schalten das Fernlicht aus.
Versuchen Sie, durch Hupen die Tiere von der Fahrbahn zu verscheuchen.
Lässt sich ein Unfall dennoch nicht vermeiden, halten Sie unter weiterem Bremsen das Lenkrad fest, keinesfalls sollten Sie einen Ausweichversuch starten.
Nach einem Unfall gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Sichern Sie die Unfallstelle ab und verständigen Sie die Polizei oder den zuständigen Jagdpächter.
Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Schalenwild (Rotwild, Rehwild und Schwarzwild) müssen nach den Vorschriften des Bayerischen Jagdgesetzes gemeldet werden, andernfalls droht ein Bußgeld.
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