Verkehrsschau bringt für einige Bereiche Lösungen - aber nicht für alle
Sorgenkind Kahofweg

Die Verkehrsschau mit dem Sachbearbeiter bei der Polizeiinspektion verlief sehr harmonisch und positiv. Bürgermeister Rudolf Schopper war sehr angetan. Das Schild "Vorsicht Kinder" muss aber vorschriftsgemäß weiter in Richtung Ortseingang versetzt werden. Das neue Buswartehäuschen in Wurz muss so tief nach hinten verlegt werden, dass die Fußgänger nicht auf die Straße ausweichen müssen.

Keinen Verkehrsspiegel gibt es an der Abzweigung Neuhausstraße/ Hutzlmühlstraße. Möglich wäre ein Gefahrenzeichen. Nächster Treffpunkt mit der Polizei war der Kahofweg. Eine Lösung fand jedoch niemand. Die beste Möglichkeit, die Verkehrsinsel zu verlegen, kommt für den Bürgermeister nicht in Frage, weil die Gemeinde keine 50 000 Euro zur Verfügung hat.

Für den Kindergarten gibt es jetzt eine Pauschalförderung von 1,12 Millionen Euro, die noch leicht erhöht werden kann. Den Schaden an den Fenstern zahlt jetzt die Versicherung. In Botzersreuth geht die Waldflurwegbereinigung weiter.

Schopper berichtete, dass die bevorzugte Stromtrasse nicht über das Gemeindegebiet laufe. Entschieden sei aber noch nichts. Maria Sauer erinnerte daran, dass die Gemeinde mal wieder Maria Kulm besuchen sollte. In den sauren Apfel müssen Jugendliche beißen. Aus Haftungsgründen gibt es für sie keine Ferienarbeit. "Im Kleinen fängt man an zu sparen", lautete die Devise zum Antrag der Schützengesellschaft "Waldnaab" Wurz. Sie hatte für die Jugendarbeit eine Luftpistole für 274 Euro angeschafft. "Doch wir haben uns Sparsamkeit auferlegt, also muss der Schützenverein das alleine zahlen", klautete der Tenor in den Fraktionen. Da die alte Elektro-Heckenschere den Geist aufgegeben hat, wird sie durch eine neue für 535,19 Euro ersetzt. Der Balkenmäher wird für 1400 Euro nochmals repariert. Beim Wiederverkauf hofft die Gemeinde, einen höheren Betrag zu erzielen. Der Ankauf eines Mulchgerätes wurde vertagt.

"Die Notwendigkeit einer Wärmebildkamera für die Püchersreuther Feuerwehr ist unumstritten", sagte Schopper. Zweite Bürgermeisterin Maria Sauer wollte dazu doch ein bisschen mehr wissen. Wie sieht es mit der Einsatzbereitschaft während der Woche, vor allem tagsüber, aus, und welchen Akku hat das Gerät?

Die Kamera wird nicht nur bei Bränden, sondern auch bei der Personensuche eingesetzt. Schließlich einigte sich der Gemeinderat auf das Modell K 45 für 3550 Euro plus Steuer und 500 Euro für den Einbau falls nötig. Dafür gibt es 2750 Euro Zuschuss von der Regierung, 500 Euro von der Versicherung und 1000 Euro vom Feuerwehrverein.

Wie Kreisbrandrat Ulrich Kraus ergänzte, ist dies eine Entlastung für die umliegenden Wehren. Grünes Licht erhielt der Bauantrag von Martin Thoma. Die Familie Marion und Michael Beugler errichten in Ilsenbach ein Wohnhaus mit Garage.
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