Verletzte, Sachschäden, Bahnchaos: Orkan-Sturm legt sich nur langsam
"Elon" fegt mit Macht übers Land

Mit heftigen Orkanböen hat Sturm "Elon" in Deutschland erhebliche Schäden angerichtet und mehrere Menschen verletzt. Das Unwetter blockierte am Freitag Bahnstrecken, unter anderem in Oberbayern. Tausende Reisende waren davon betroffen. In München krachte eine zehn Meter hohe Fichte auf ein fahrendes Auto, in dem zwei Frauen saßen. Die beiden kamen mit dem Schrecken davon. Zwei Mädchen wurden auf einem Hamburger Schulhof von einem umstürzenden Baum getroffen und kamen in ein Krankenhaus. Starke Stürme kappten in Schottland die Stromversorgung von etwa 100 000 Menschen.

Am Wochenende bleibt es stürmisch. Für weite Teile Süd- und Ostbayerns wurden Unwetterwarnungen ausgerufen. Die höchste Warnstufe galt für den Alpenrand und den Bayerischen Wald. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagte Orkanböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern in der Stunde in den Hochlagen des Bayerischen Waldes voraus. Frühestens Ende kommender Woche sei mit einer Beruhigung zu rechnen. Ursache dafür ist das riesige Tief "Christian" über Island, das kleinere Tiefdruckgebiete nach Europa schickt. Tauwetter lässt zudem die Flusspegel steigen. Vor allem im Bayerischen Wald werde sich die Lage verschärfen, so das Bayerische Landesamt für Umwelt am Freitag.
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