Versöhnung statt Entschädigung

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft hat ihre politische Neuausrichtung untermauert. Bei einer Bundesversammlung verabschiedeten die Delegierten am Wochenende in München eine neue Grundsatzerklärung und mehrere Satzungsänderungen. So wurden Paragrafen gestrichen, in denen vom Ziel einer "Wiedergewinnung der Heimat" und einer "Restitution oder gleichwertigen Entschädigung" die Rede war. Stattdessen fordert die Landsmannschaft die weltweite Durchsetzung der Grund- und Menschenrechte und des Selbstbestimmungsrechts von Völkern und Volksgruppen. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Partnerschaft mit den Tschechen wird zum zentralen Ziel der Arbeit erklärt. (Seite 8)
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