Verstärkte Militäreinsätze in Syrien - Hilfe aus Moskau
Angriff auf den IS

Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verstärken mehrere Staaten ihr militärisches Engagement in Syrien. Die australische Luftwaffe flog in der Nacht zum Samstag dort ihren ersten Einsatz als Teil der US-geführten Allianz gegen den IS. Nachdem Frankreich mit Aufklärungsflügen begonnen hat, sprachen sich 56 Prozent der Franzosen in einer Umfrage für eine internationale Militärintervention in Syrien aus.

In der syrischen Küstenstadt Latakia landeten am Samstag russische Transportflugzeuge. Das Moskauer Verteidigungsministerium teilte mit, die Maschinen hätten Hilfsgüter für die Einrichtung eines Zeltlagers für mehr als 1000 Flüchtlinge an Bord, etwa Betten, Öfen, Zisternen und Nahrungsmittel. Russland ist Verbündeter des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Medien hatten in den vergangenen Tagen über russische Militäraktivitäten in Latakia berichtet. Moskau hat bislang lediglich Waffenlieferungen sowie die Anwesenheit von Beratern und Militärexperten bestätigt.

In Syrien ging die Gewalt weiter. Nahe der Stadt Kobane lieferten sich Kämpfer der Terrormiliz IS am Sonntag Gefechte mit kurdischen Einheiten, wie die Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Östlich von Damaskus habe die Luftwaffe Angriffe auf Rebellen geflogen.
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