Verstorben

Trauer um Luise Bauer

"Ewige Ruhe", sang der Leuchtenberger Kirchenchor unter Leitung von Josef Frischholz. Wie viele Hundert Male mag Luise Bauer, geborene Mergenhagen, dieses Lied mit dem Ensemble bei Beerdigungen gesungen haben. Am Samstag sangen es ihre Kollegen für sie. Die Leuchtenbergerin war am Donnerstag im Alter von 79 Jahren gestorben.

"Das einzige Wichtige im Leben ist die Spur, die wir hinterlassen, wenn wir gehen", sagte Pfarrer Moses Gudapati im Trauergottesdienst. Bauer hat Spuren hinterlassen. In über 60 Jahren hat sie als Mitglied des Kirchenchors Gottesdienste, kirchliche Fest, aber auch Trauerfeiern mit ihrem Gesang bereichert. Sie hinterlässt eine schmerzhafte Lücke bei den Sängern. Für ihre Verdienste wurde sie mehrmals vom Regensburger Diözesanbischof ausgezeichnet.

Die Verstorbene wurde in Leuchtenberg geboren. 1959 heiratete sie ihren Ehemann Andreas. Das Paar bekam fünf Kinder, von denen zwei früh verstarben. Sieben Enkel und drei Urenkel trauen auch um ihre Oma. Bauer dürfte auch vielen aus der ganzen Umgebung vom Gasthof Maier her bekannt sein. Hier kümmerte sie sich jahrzehntelang als Bedienung ums leibliche Wohl der Gäste.

Nachrufe in der Kirche sprachen für den Katholischen Frauenbund Vorsitzende Gretl Woppmann, bei dem die Verstorbene über 50 Jahre Mitglied war und für den Oberpfälzer Waldverein Vorsitzender Michael Schwabl, dem Bauer 33 Jahre angehörte. (fz)
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