Verstorben

Abschied von Barbara Kick

Die Pilgerschaft auf Erden endete für Barbara Kick, geborene Kiener, aus Großenschwand am Sonntag im Klinikum Weiden, wo sie im Alter von 88 Jahren gestorben ist. Seit September 2012 lebte sie im Seniorenheim in Wernberg. "Wir feiern jetzt Auferstehung", sagte Pfarrer Wilhelm Bauer zu Beginn des Gottesdienstes für Barbara Kick am Mittwoch in der Pfarrkirche.

In Kötschdorf wuchs sie mit zwei Geschwistern auf und besuchte in Glaubendorf die Schule, später ein Jahr lang die Haushaltungsschule bei den Armen Schulschwestern in Vohenstrauß. Bis zur Hochzeit mit Josef Kick aus Großenschwand in der Wallfahrtskirche St. Felix in Neustadt/WN am 7. Februar 1956 arbeitete sie in der elterlichen Landwirtschaft mit. Die Kinder Maria (Schwester Elisabeth im Kloster der Zisterzienser in Thyrnau), Georg, Theresia und Anni stammen aus dieser Ehe.

Neben der Erziehung ihrer vier Kinder und der Arbeit im Haushalt musste die Verstorbene auch in der Landwirtschaft tatkräftig mithelfen, auch beim Neubau eines Hauses. Nach einem Sturz, bei dem sie sich einige Wirbel brach musste sich lange Zeit ins Krankenhaus. Seit Ende 1996 saß sie im Rollstuhl. Im Februar 2010 brach sie sich das Schien- und Wadenbein. Im September 2012 erlitt sie eine Oberschenkelfraktur am gleichen Bein. Ihre Leidenszeit wollte einfach nicht enden. Ihr tiefer Glaube hat ihr immer geholfen, diese schweren Zeiten zu ertragen. Ehemann Josef war bereits am 12. Juli 1998 gestorben.

Der Kirchenchor Tännesberg unter Leitung von Johann Karl aus Moosbach gestaltete die Trauerfeierlichkeiten im Gottesdienst und auf dem Friedhof. (es)
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