Verstorben

Trauer um Theresia Puff

Am Freitag ist Theresia Puff, geborene Preßl, aus Hagendorf im Alter von 87 Jahren gestorben, gestärkt mit den Sakramenten der Kirche. Eine große Trauergemeinde erwies ihr in Miesbrunn die letzte Ehre. Im Requiem in der Wenzeslauskirche ließ Stadtpfarrer Pater Hans Ring die Lebensstationen der Verstorbenen Revue passieren.

Theresia Puff wurde am 31. Januar 1927 als siebtes Kind der Eheleute Rosina und Johann Preßl in Pfrentsch geboren. Dort verbrachte sie auch ihre Kindheit und Jugendzeit. Nach dem Schulabschluss arbeitete sie im elterlichen Landwirtschaftsbetrieb mit. 1949 heiratete sie Lorenz Puff aus Hagendorf. Drei Töchter und ein Sohn komplettierten das junge Familienglück. Wichtig war dem Ehepaar, dass die Kinder eine gute religiöse Basis erhielten. 1996 starb ihr Mann nach 47 gemeinsamen Jahren.

Zeitlebens arbeitete Theresia Puff in der Landwirtschaft. Noch mit 85 Jahren half sie im Stall mit. Sie hatte immer ein offenes Haus für Gäste und ein offenes Herz für alle, die in irgendeiner Weise Hilfe brauchten. Ein ganz wesentlicher Bestandteil ihres Lebens war ihre Beziehung zu Gott. Solange es ihre Gesundheit zuließ, war die Mitfeier der Gottesdienste in der Pfarrkirche St. Wenzeslaus und in der Kapelle in Hagendorf selbstverständlich. Ebenso gehörte das Rosenkranzgebet für sie zu ihrem Tagesablauf. Vor 23 Jahren hob sie als Gründungsmitglied den Katholischen Frauenbund Miesbrunn mit aus der Taufe. 2011 erhielt sie für 20 Jahre Treue zum KDFB die silberne Ehrennadel. Der Frauenbund-Zweigverein wird in dankbarer Erinnerung eine Messe lesen lassen. Die Beerdigung gestalteten der Miesbrunner Kirchenchor und das Bläserquartett der Stadtkapelle unter Leitung von Ludwig Putzer mit (tu)
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