Verstorben

Abschied von Anna Schreiber

Mit "Ob wir leben oder sterben, wir gehören dem Herrn", begann Pfarrer Wilhelm Bauer am Montag in Konzelebration mit dem früheren langjährigen Pfarrer Willibald Spießl den Trauergottesdienst für die ehemalige Pfarrhaushälterin Anna Schreiber. Am 28. Mai ist sie im Alter von 92 Jahren im Marienheim in Schwandorf gestorben. Aufgewachsen ist sie in Tännesberg.

45 Jahre begleitete und versorgte sie ihren Cousin, Pfarrer Josef Schreiber, der in Kemnath am Buchberg die zerbombte Kirche wieder aufbaute und später in Wutschdorf-Freudenberg wirkte. Die Verstorbene engagierte sich in den Pfarreien und unterstützte Werke der Caritas und Mission. In Tännesberg wird man sich immer an sie durch den von ihr gestifteten Erzengel Michael erinnern, der bei diesem Gottesdienst geschmückt vor dem Altar stand. Pfarrer Bauer dankte der Verstorbenen für diese Spende.

Als bei Schreiber die Kräfte nachließen, zog sie nach 25 Jahren von Tännesberg in das Marienheim in Schwandorf. Inge Riedlberger und ihr Mann hatten sich in dieser Zeit um sie gekümmert. In ihrem Nachruf hob Ingeborg Bock aus Vohenstrauß für die Pfarrhausfrauen der Region Weiden die ruhige und freundliche Art von Anna Schreiber hervor. "Mit unserem Gebete und einer Messe werden wir Anna Schreber gedenken." Der Frauenbund begleitete sein Mitglied mit dem Banner zur letzten Ruhe. Den Gottesdienst umrahmte der Kirchenchor Tännesberg. Urnenbeisetzung war auf dem Friedhof. (es)

Trauer um Wolfgang Ricke

"Das Leiden von Wolfgang Ricke erinnert uns an den Dulder Ijob. Er bestand die Herausforderung Gottes im Glauben und Vertrauen auf seinen Erlöser", meinte Pfarrer Wilhelm Bauer am Samstag im Trauergottesdienst für den Verstorbenen, der seit 2007 in Großenschwand wohnte.

Geboren wurde Ricke am 6. Dezember 1940 in Bottrop. Als sein Vater als Pilot im Zweiten Weltkrieg im Alter von 32 Jahren ums Leben kam, war sein Sohn Wolfgang zwei Jahre alt. Bis zum Alter von 12 Jahren lebte er mit seiner Mutter Christl im Sauerland. Als 13-Jähriger zog Ricke mit ihr wieder nach Bottrop und machte dort eine Ausbildung als Bergmann Lehrhauer. Das Schicksal schlug ein zweites Mal hart zu, als seine Mutter im Alter von 50 Jahren verstarb. 1973 trat Ricke mit seiner Brigitte, geborene Degener, in Bottrop an den Traualtar. Sohn Christian und Tochter Stefanie stammen aus dieser Ehe. Sechs Enkel waren der Stolz des Großvaters. Der Verstorbene war ein sorgender Vater, auch für Tochter Andrea aus erster Ehe. Während seiner Krankheit und in seinem Sterben begleitete ihn seine Familie, vor allem seine Frau Brigitte, auch am Ende im Krankenhaus in Oberviechtach. Den Volksgesang im Gottesdienst begleitete Peter Hösl an der Orgel. Die Urnenbeisetzung fand auf dem Friedhof in Oberviechtach statt. (es)

"Das Gute lohnen"

Im Eingangslied hieß es am Freitag im Trauergottesdienst für Irmgard Burger, geborene Grieser, "Wir sind nur Gast auf Erden". Ihre Pilgerschaft dauerte 95 Jahre. "Der Herr ist mein Hirte, der auf jedes seiner Geschöpfe aufpasst, auch ein Leben lang auf die Verstorbene", tröstete Pfarrer Wilhelm Bauer die Angehörigen. Der Tod sei die Tür zum ewigen Leben. "Gott wird das Gute von Irmgard Burger lohnen."

Irmgard Burger war die Frau des am 25. September 1999 verstorbenen Dr. Robert Burger. Nach ihm ist in der Siedlung eine Straße benannt. Die Verstorbene hat gerne anderen geholfen. Nach dem Tod ihres Mannes zog sie nach Weiden. Als ihre Kräfte mit zunehmendem Alter schwanden, ging sie in ein Seniorenheim. Dort ist sie am 7. Mai gestorben. Den Gottesdienst begleitete der Kirchenchor Tännesberg unter Leitung von Rudi Schneider. Die Urnenbeisetzung hatte vor dem Gottesdienst im engsten Familien- und Freundeskreis auf dem Friedhof in Tännesberg stattgefunden. (es)
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