Verstorben

Trauer um Marianne Bergmann

Bei der Trauerfeier für Marianne Bergmann, geborene Hierold, sagte Pfarrer Josef Most in der Pfarrkirche, dass sie ein Mensch war, der nicht für sich selbst lebte. Das wird an ihrem Lebenslauf deutlich.

Sie wurde am 9. Juli 1934 in Moosbach geboren. Ihre Eltern Josef und Maria Hierold, geboren Leipold, gaben ihr bei der Taufe durch Benefiziat Wintermeier den Namen Marianne. Sie wuchs mit drei Geschwistern auf. Es lebt nur noch Schwester Gretl in Eslarn. Auch Enkel Alexander trauert um seine Oma. Nach der Schulzeit lernte sie das Schneiderhandwerk, das sie bei den Firmen Drabsch und Hölzl ausübte.

Am 15. Februar 1956 heiratete sie Karl Bergmann aus Moosbach in St. Felix in Neustadt/WN. Aus der Ehe stammen die Söhne Rudolf und Robert. Sie war voller Liebe und Fürsorge für ihre Familie. Aber auch Schmerz und Trauer blieben ihr nicht erspart. Am 11. Februar 2010 verunglückte das Ehepaar mit dem Auto, wobei ihr Mann Karl starb. Sie selbst überlebte, war seitdem bettlägerig, pflegebedürftig und seelisch angeschlagen. Längere Krankenhausaufenthalte in Vohenstrauß und Weiden waren notwendig.

Ein weiterer Verlust war der Tod ihres Sohns Robert am 5. Februar 2014. Was die Verstorbene besonders auszeichnet, war ihre große Hilfsbereitschaft, die sie an den Tag legte. Sie nähte viel für ihre Mitmenschen, oft ohne was zu verlangen. Damit hat sie das Wort aus der Lesung gelebt, wo es geheißen hat: "Keiner lebt sich selber", sie hat vor allem für andere gelebt. "Gott möge es ihr in der Ewigkeit vergelten. Heimgegangen zu Gott ist sie am 22. September." Die Urnenbestattung fand vor dem Requiem im engsten Familienkreis statt. (gi)
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