Verstorben

Bei der Beerdigung von Kreisbrandinspektor a. D. Johann Bäumler auf dem Waldthurner Friedhof nahm eine große Trauergemeinde Abschied. Bild: fla
Abschied von Johann Bäumler

Unzählige Feuerwehrleute mit über 30 Fahnenabordnungen gaben Ehrenkreisbrandinspektor Johann Bäumler in Waldthurn das Ehrengeleit. Am 4. Oktober war er gestorben, am Donnerstag war die Beerdigung.

"Als Christen wissen wir, dass wir im Tode nicht untergehen, sondern zu ewigem Leben auferstehen", eröffnete Pfarrer Marek Baron in der überfüllten Pfarrkirche den Begräbnisgottesdienst. Bäumler wurde am 21. April 1935 in Altenstadt bei Vohenstrauß geboren. Er lernte Schreiner und spezialisierte sich später auf das Fußbodenlegen. Am 10. August 1956 heiratete er auf dem Fahrenberg seine Ehefrau Maria. 1966 schufen sie sich auf der Trad ein Eigenheim. Vier Kinder komlettierten die Familie, neun Enkel waren die besondere Freude des Opas.

Der Geistliche würdigte den Verstorbenen als ausgesprochenen Familienmenschen, der aber auch für das Vereinsleben viel übrig hatte. Seine Leidenschaft galt der Feuerwehr. Dank seines stets freundlichen und umgänglichen Wesens erfreute er sich allgemeiner Beliebtheit. Als gläubiger Christ gestaltete er sein Leben aus dem Glauben heraus, und besonders der Fahrenberg bedeutete ihm sehr viel.

Ein schier endloser Trauerzug bewegte sich dann zum Waldthurner Friedhof. Nach der Einsegnung würdigte Kreisbrandrat Richard Meier die großen Verdienste Bäumlers für das Feuerlöschwesen, sowohl in seiner Waldthurner Wehr als auch auf Landkreisebene. Über 60 Jahre war er für die Feuerwehr tätig, zuletzt als hochangesehener Kreisbrandinspektor, so dass er nach seinem Rücktritt zum Ehrenkreisbrandinspektor ernannt wurde. Meier würdigte Bäumlers vorbildlichen Einsatz, seinen Humor und seinen Oberpfälzer Charme und nannte ihn ein Vorbild.

Bürgermeister Josef Beimler dankte dem Verstorbenen für seine Arbeit im Verein, seinen Einsatz beim Bau des Gerätehauses, das Bemühen um beste Ausrüstung und Ausbildung und für seine kameradschaftliche Geselligkeit. Auch für CWU, OWV und KAB sprach er Nachrufe. Der Kirchenchor und die Trachtenkapelle begleiteten die Trauerfeier. (gsm)
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