Verstorben

Trauer um Johann Lindner

"Als die Kraft zu Ende ging, war es nicht Tod, sondern Erlösung." Am 17. Oktober verstarb der Maurer und Hobbyschnitzer Johann Lindner im Alter von 74 Jahren. Die Beisetzung der Urne erfolgte im Beisein zahlreicher Trauergäste am Samstag in Eslarn am Friedhof nach einem Trauergottesdienst.

Die Wiege von Johann Lindner stand am 6. Juni 1940 in Eslarn. Er wuchs mit zwei Geschwistern auf, lernte Maler und später Maurer. Aus der Ehe mit Hannelore Hölzl gingen die Töchter Beate und Karin hervor. Der in der Gemeinde beliebte und stets hilfsbereite Handwerker war für seine unentwegte Energie und Schaffenskraft bekannt. Den TSV unterstützte "Wenz", wie er im Volksmund liebevoll genannt wurde, als Maurer beim Bau des Sportzentrums.

Während seines Rentnerdaseins entstanden herrliche Kreationen aus Holz. So bereichern zahllose Weihnachtskrippen viele Wohnungen. Eines seiner letzten Werke war ein großer Zoiglstern aus Lindenholz für das Projekt "Biererlebnis-Kommunbrauhaus". Eine weitere Freizeitbeschäftigung von Lindner waren Streifzüge durch die Natur sowie die Liebe zur Musik. Unvergesslich sind die damaligen musikalischen Treffen in der legendären "Hennerburg". Dem TSV hielt er seit über 65 Jahren, der Feuerwehr und dem VdK seit Jahrzehnten die Treue.

Nach dem Trauergottesdienst, den Pfarrer Erwin Bauer zelebrierte und den der Beerdigungschor unter der Leitung von Herbert Lanz musikalisch umrahmte, begleiteten die Vereine ihren Weggefährten mit zahlreichen Bürgern auf seinem letzten Weg. Der letzte musikalische Gruß kam von Mitgliedern der Schlossbergkapelle. (gz)
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