Verstorben

Abschied von Gottfried Haupt

Gottfried Haupt war noch voller Hoffnung, aber die heimtückische Krankheit war am Ende stärker. An Allerheiligen ist er in der Palliativstation in Neustadt gestorben. Beim Requiem in der Expositurkirche in Döllnitz ging Pfarrer Moses Gudapati auf den Lebenslauf des Verstorbenen ein.

Haupt wurde als drittes Kind am 29. Mai 1938 in Eilenburg in Sachsen geboren. In Zella-Mehlis in Thüringen hat er die Schule besucht. Eine Schreinerlehre absolvierte er in Köln. Da sein Vater Zollbeamter war, musste die Familie oft umziehen. Haupt kam durch die Bundeswehr nach Weiden. Später verdiente er sich seinen Unterhalt als Versicherungsfachmann.

Durch den Sport lernte er seine Frau Karin Büttner aus Weiden kennen. 1968 gaben sie sich in der Herz Jesu-Kirche in Weiden das Jawort. Das Paar bekam die Söhne und Alexander und Stefan. 1983 erwarb er den ehemaligen Pfarrhof in Döllnitz, baute ihn um und zog 1988 mit seiner Familie um. Nicht nur die Leichtathletik machte er einigen Döllnitzern schmackhaft, er ließ auch die Sternsingeraktion wieder aufleben.

Bei der CSU war Haupt seit 1979 Mitglied. Beim Ortsverband Leuchtenberg waren seine Zuverlässigkeit und Genauigkeit geschätzt, stellte Vorsitzender Rainer Schmeidl beim Gottesdienst heraus und dankte für die Arbeit als Schriftführer. Die Feuerwehr Döllnitz war mit einer Fahnenabordnung vertreten. Vorsitzender Hans Kellner bezeichnete das Ehrenmitglied als "aufrichtigen Menschen, der hinter seinen Worten und Taten stand".

Schwiegertochter Renate trug die Meditation und die Lesung vor. Die Enkeltöchter Anna (Orgel) und Sophia (Klarinette) begleiteten die Schubertmesse.

Die Beisetzung fand am nächsten Tag im Weidener Stadtfriedhof statt. Pfarrer Moses Gudapati führte den Trauerzug mit der Familie an. Delegationen von Feuerwehr, CSU, des CSA-Kreisverbands und des CSA-Bezirksverbands sowie der Sportsfreunde vom Turnerbund der "Krawattelriege" erwiesen Haupt die letzte Ehre. Erich Kummer dankte seinem Sportsfreund am Grab für die jahrzehntelange aktive Arbeit im Sport. (sl)
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