Verstorben

Trauer um Martin Feneis

Martin Feneis aus Tröbes ist am 31. Oktober in seinem Haus gestorben, sagte Pfarrer Josef Most im Requiem in der Pfarrkirche. Geboren wurde Feneis am 22. Dezember 1943 in Tröbes. Er war das dritte von acht Kindern der Landwirtseheleute Johann und Maria Feneis. Von den Geschwistern leben jetzt noch Betty und Anni sowie Karl und Andreas.

Am 17. Oktober 1970 heiratete Feneis Ingeborg Schmid in der Fahrenbergkirche. Das Paar bekam die Söhne Manfred und Norbert. Sie trauern heute mit den Enkeln Kerstin, Michael, Paul und Stefan um ihren Vater und Opa. Das Leben von Feneis drehte sich vor allem und die Familie, um das Haus, das er 1974 baute, und um den Hof. Dafür sorgte er, dafür lebte er, bis er vor acht Jahren den Hof an Sohn Manfred übergab. Ein schwerer Tag war für ihn der Tod seiner Ehefrau Ingeborg am 9. Juli 2014. Seit 15 Jahren machte ihn eine Asthma-Krankheit zu schaffen. Solange es möglich war, ging er jeden Sonntag in die Kirche zum Gottesdienst oder zum geliebten Kartenspiel und in den Wald zum Schwammerlsuchen.

Der Kirchenchor Tröbes unter Leitung von Sonja Meiler begleitete die Trauerfeier. Abschied nahmen die Feuerwehr und das Dorf Tröbes vom "Mühl-Moartl", der seit 1961 Mitglied bei der Feuerwehr war. Vorsitzender Karl Frischholz ging auf die über 54 Jahre bei der Feuerwehr ein. Feneis war Ehrenmitglied. Seine Kameraden konnten immer auf seinen Rat und seine Mithilfe bauen. "Mit unserem Feuerwehrkameraden geht ein Stück Tröbes von uns", sagte Frischholz. Als äußeres Zeichen der Verbundenheit und Dankbarkeit legte er einen Kranz nieder. Die Blaskapelle spielte zum Abschied. (gi)
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