Verteidigungsministerium stoppt Werbung um Frauen
Neue Rüstungsexporte

Die Bundesregierung hat erneut Rüstungsexporte an arabische Staaten genehmigt. Unter anderem soll Katar 13 Transportpanzer sowie 32 Spähfahrzeuge erhalten, Saudi-Arabien einen Pionierpanzer sowie sechs Geschütze. In die Vereinigten Arabischen Emirate werden 3000 Maschinenpistolen geliefert, nach Algerien 88 Allrad-Lastwagen mit militärischer Ausrüstung.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dringt unterdessen auf eine lückenlose Aufdeckung aller Mängel bei der Bundeswehr. Die Überprüfung der neun größten Rüstungsprojekte ergab umfassenden Handlungsbedarf. Die Analyse habe gezeigt, "dass eine Optimierung des Rüstungsmanagements in nationalen und internationalen Großprojekten dringend und ohne Verzug geboten ist", zitiert die "Süddeutsche Zeitung" (Samstag) aus einer 50-seitigen Zusammenfassung. In dem Gutachten der Unternehmensberatung KPMG, der Ingenieurgesellschaft P3 und der Kanzlei Taylor Wessing würden etwa 140 "Probleme und Risiken" identifiziert.

Das Verteidigungsministerium hat eine Kampagne für Frauen in der Armee wegen einer Panne gestoppt. Auf der Internetseite war eine Werbung für "Zewa wisch & weg"-Tücher mit der Zeile aufgetaucht: "So vielfältig wie Sie: Individuelle Karrieremöglichkeiten für Frauen bei der Bundeswehr." (Seite 8)
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