Vertrauenspersonen rechtzeitig bestimmen
Digitalen Nachlass regeln

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Berlin. (dpa/tmn)Immer mehr Angelegenheiten werden im oder übers Netz geregelt, und immer Informationen rund um die eigene Person finden sich dort wieder. Entscheidend ist deshalb, dass man frühzeitig eine oder mehrere Vertrauenspersonen bestimmt, die sich im Todesfall um die persönlichen Daten im Internet kümmern. Das rät der Verbraucherzentrale Bundesverband auf Machts-gut.de, einer neuen Infoseite rund um den digitalen Nachlass. Um es den Vertrauten im Fall der Fälle möglichst einfach zu machen, sollte man eine genau Anleitung schreiben, was mit Konten und Daten passieren soll, und dieses Schreiben in einem Safe oder Bankschließfach aufbewahren.

Dazu kann ein USB-Stick mit den verschlüsselten Passwörtern gelegt werden. Noch einfacher wird es, wenn man einen Passwortmanager nutzt. Dann muss man für die Vertrauensperson nur noch ein Masterpasswort hinterlegen. Keine Gute Idee ist es nach Auffassung der Verbraucherschützer, Unternehmen gegen Gebühr Daten oder Passwörter anzuvertrauen, damit sie diese im Ernstfall an Angehörige weitergeben. Die Sicherheit solcher Anbieter sei schwer einschätzbar.