Verwaltungsgericht bestätigt Anlagen in Redenbach
Kräftiger Gegenwind

Bei der Marktgemeinderatsitzung gab Bürgermeister Josef Schmidkonz bekannt, dass die Nichtzulassungsbeschwerde in Bezug auf Windkraftanlagen bei Redenbach abgewiesen wurde. Jetzt seien dort Windkraftanlagen möglich.

Der Antrag für eine Anlage läge der Gemeinde Mähring bereits vor. Fest stehe, dass der Betrieb wegen des Rotmilans und anderer geschützter Arten zeitlich eingeschränkt sein wird. Demnach soll das Windrad vom 15. Februar bis 15. Oktober tagsüber abgeschaltet werden. Ein Fledermaus-Monitoring müsse noch durchgeführt werden. Möglich, so Schmidkonz, dass dann weitere Abschaltzeiten dazukämen.

"Das ist ja wirtschaftlich gar nicht mehr tragbar, die zahlen nur drauf damit", sagte Siegfried Scharnagl. Für German Hartmann steht fest, dass es dabei eher darum ginge, dass überhaupt einmal ein Windrad dastehe, "Wenn eines aufgestellt ist, dürfen auch andere gebaut werden, denn dann spielt das Landschaftsbild keine Rolle mehr." Das sieht der Bürgermeister ähnlich: "In drei Jahren haben wir einen ganzen Windpark da." Seine Entscheidung vertagte das Gremium in die Dezember-Sitzung.

Am 29. Oktober sei ein weiterer Antrag der Firma "Ostwind Projektwind GmbH" aus Regensburg eingegangen. Dabei ginge es um fünf Windkraftanlagen auf dem Wetterberg bei Laub. Giganten mit einer Höhe von 199,5 Meter, Nabenhöhe 149 Meter und Rotor-Durchmesser 101 Meter.

"Bis auf die Untere Naturschutzbehörde haben alle den Antrag positiv beschieden", sagte Schmidkonz. Die Gemeinde will einen Anwalt zur Beratung einschalten. "Der Wind werde wieder kräftiger blasen in der nächsten Sitzung", darauf könnten sich die Markträte schon mal einstellen.
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